Über den Tellerrand geschaut

Beiträge mit dem Tag ‘iPhone’

Markus Weber

Vor drei Jahren haben wir in unserem Blog einen Artikel veröffentlicht, der sich mit der Entwicklung des iPhone befasste. Der Hintergrund war, dass in den Bereichen User Interface Design und Usability häufig das iPhone als Referenz herangezogen wurde und sich Gestaltungswünsche vereinfacht mit „Machen Sie es wie das iPhone“ zusammenfassen ließen. Der Blog-Artikel beleuchtete einige Aspekte der Gestaltung des iPhone, die nicht im gleichen Ausmaß öffentlich diskutiert wurden wie das Produkt bzw. dessen User Interface selber. Es handelte sich hierbei um

  • die völlige Kontrolle, die Apple über den Designprozess, die Herstellung und die Vermarktung hatte,
  • das von Grund auf neu erstellte Betriebssystem und
  • die beträchtlichen zeitlichen und finanziellen Ressourcen, die in das Projekt geflossen sind.

In der Zwischenzeit hat Apple mehrere neue Versionen des iPhone veröffentlicht und darüber hinaus mit dem iPad ein völlig neues Gerät in seiner Produktpalette. Es ist kaum überraschend, dass bei dem enormen Erfolg dieser Produkte die Nachfrage nach “User Interfaces wie Apple” nach wie vor besteht. Es lohnt sich also, das Thema noch einmal zu betrachten und um einige Aspekte zum “Apple Designprozess” generell zu ergänzen, die nicht zuletzt durch die Steve Jobs Biographie einer größeren Öffentlichkeit bekannt werden. Durch entsprechendes Wissen über die Hintergründe der Entwicklungen bei Apple kann wenig zielführenden Ansätzen vorgebeugt werden, bei denen das gleiche Ergebnis wie bei Apple erzielt werden soll, ohne jedoch einen entsprechenden Prozess durchzuführen.

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Andreas Groß

Das konsistente Erscheinungsbild eines Unternehmens wird durch die Umsetzung von Corporate Design Guidelines gesichert. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren User Interface Guidelines (UI Guidelines). Sie bilden die Regelwerke zur Gestaltung von Softwareoberflächen: sowohl die visuelle Darstellung als auch Interaktionsaspekte sind hier festgelegt. Für die auf dem jeweiligen Betriebssystem laufenden Applikationen soll auf diese Weise ein grundlegendes Qualitätsniveau gesichert und dem Szenario eines „Anwendungszoos“ entgegengewirkt werden.

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Florian Moritz

Nachdem sich Teil 1 dieser Blogreihe mit den allgemeinen Markttendenzen beschäftigt hat, widmet sich dieser zweite und letzte Teil einem detaillierten Vergleich von Google Android und JavaFX.

Lesen Sie den gesamten Artikel in englischer Sprache.

Florian Moritz

Centigrade ist spezialisiert auf die Konzeption und Erstellung von GUIs, wobei in vielen Projekten ein spezieller Fokus auf der Implementierung von Java Swing basierten GUIs für Desktop-Anwendungen liegt. Mit der Weiterentwicklung des Mobilfunk-Markts ist es für Centigrade ein logischer Schritt, auch einen Blick auf Java-basierte mobile GUIs zu werfen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über den heutigen Mobilfunk-Markt und schließt einen Vergleich der zwei führenden Java Player in diesem Sektor, Google Android und JavaFX ein.

Lesen Sie den gesamten Artikel in englischer Sprache.

Markus Weber

Heutzutage erwähnen Kunden häufig das iPhone, wenn sie ihre Gedanken und Ziele bezüglich Usability und User Interface Design beschreiben, z.B. zum Projektstart.

Einerseits ist es schön zu sehen, dass User Interface Design und Usability durch das iPhone in ein positives Licht gerückt werden und dass es immer mehr Menschen klar wird, dass User Interface mehr ist als nur das Sahnehäubchen auf einem Produkt. Aber dennoch, immer wenn Anmerkungen wie „Machen Sie es wie das iPhone“ gemacht werden, müssen einige Dinge besprochen werden, damit die Erwartungen an ein Projekt realistisch bleiben.

Zuerst sollte geklärt werden, dass eine solche Aussage auf zweierlei Arten interpretiert werden kann. Zum einen kann es bedeuten „Machen sie das User Interface so einfach zu bedienen und so ästhetisch wie das des iPhone“ – dies ist meistens gemeint. Es kann aber auch interpretiert werden als „Führen Sie das User Interface Design Projekt auf eine ähnliche Art und Weise durch wie die iPhone-Entwicklung“ – dies ist meistens nicht gemeint, obwohl die beiden Aspekte fest miteinander verwoben sind.

Schauen wir uns das einmal genauer an.

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Thomas Immich

Vor ca. zwei Jahren bereits gab es eine lebhafte Diskussion zum Thema auflösungsunabhängige User Interfaces im Kontext von Icon Design. Ein interessanter Ausgangspunkt dieser vergangenen Diskussion ist Sven Porsts Blog Artikel. Zum damaligen Zeitpunkt waren auflösungsunabhängige Systeme und Technologien, wie Mac OS X Leopard, Windows Vista oder Silverlight entweder noch Zukunftsmusik oder wurden nur von einer kleinen Gruppe von Insidern genutzt. Heute, fast zwei Jahre später, sind dies etablierte Marken – Grund genug, das Thema erneut zu beleuchten und zu sehen, ob sich in der Zwischenzeit etwas verändert hat und, falls ja, was.

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