Seit Microsoft anhand des Windows Phone und Windows 8 seine neue Herangehensweise an moderne Betriebssysteme vorgestellt hat, beginnen sowohl User Interface Designer als auch ihre Kunden „im Metro Style zu denken“. Dieser entlang der Grundlagen des Schweizer Stils im Grafikdesign konzipierte Stil verwendet eine minimalistische Darstellung von Inhalten mit dem Fokus auf serifenlose und klare Typografie. Verbunden damit sind nicht nur Interaktion, Navigation und Informationsarchitektur überarbeitet worden, auch die Sichtweise auf Icons hat sich gewandelt – und damit ebenfalls der Design Prozess für Icons.
Das von der Idee einer schnellen Orientierung inspirierte Konzept der Metro Style Icons verwendet Darstellungen, wie sie in Metropolen, an Flughäfen und Bahnhöfen zur Orientierung und Ausschilderung verwendet werden – einer unserer früheren Blog Artikel griff unter anderem dieses Thema auf. Bei den in ihrer Form einfach gehaltenen Zeichen wird nicht nur auf den Gebrauch von Mehrfarbigkeit verzichtet, auch Details werden so weit als möglich reduziert. Dies soll in erster Linie die schnelle und interkulturelle Verständlichkeit fördern, unabhängig von Text oder Sprache. Internationale Verständlichkeit ist allerdings bei weitem keine neue Anforderung – genauso wenig wie die visuelle Verpackung, in der die Metro Icons daher kommen. Analog zu Straßenschildern entworfen sind Metro Icons tatsächlich Piktogramme, die nach Möglichkeit immer die generischste und in entsprechender Situation salienteste Darstellung verwenden – die ihrerseits beim Nutzer auf das jeweilige mentale Modell passen. Vorangetrieben durch die ständig zunehmende Globalisierung wurden in vielen Arbeits- und Freizeitbereichen Piktogramme bzw. Gruppen von zusammengehörenden Piktogrammen standardisiert. Zum einen soll so ihr Wiedererkennungswert gesteigert werden, zum anderen hat man aber auch erkannt, dass beim Design eines Piktogramms eine Menge schief gehen kann.
Um die Bedeutung von Piktogrammen zu verstehen, muss man sich zunächst mit den Charakteristiken piktographischer und symbolischer Sprache beschäftigen. Diese ist abzugrenzen von gewöhnlicher Interface Iconsprache, ihrer Metaphern sowie ihrem konkreten Erscheinungsbild. Auf dieser Grundlage lassen sich fünf Kriterien ableiten, die bei dem Design von intuitiven, verständlichen und ästhetischen Piktogrammen berücksichtigt werden sollten.
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Kommunikation ist essenziell im UX Design. Wie in anderen Domänen auch, kann Kommunikation durch – zuweilen sehr subtile – Einflussfaktoren beeinträchtigt werden, von denen einige in Teil 1 dieses Artikels beschrieben wurden. Der vorliegende zweite Teil befasst sich mit weiteren Einflüssen, die Kommunikation behindern können, wie (unbewusste) Sprachbarrieren und dem „menschlichen Faktor“ im UX Design.
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Es gibt eine Vielzahl von Rollen und Berufsbezeichnungen im User Experience Design, der Gestaltung von Nutzungserlebnissen. Aber egal auf welche Art und Weise jemand in ein UX Design Projekt involviert ist – Kommunikation ist eine der wesentlichen Aktivitäten, die dazu beiträgt, dass Projekte in der höchst kollaborativen UX Domäne erfolgreich durchgeführt werden können.
Unabhängig davon, ob es darum geht, mit Nutzern, Projekt-Stakeholdern oder innerhalb eines UX Design Teams zu kommunizieren, beinhaltet Kommunikation in jedem Fall mehr als nur mit den betreffenden Personen zu reden und sicherzustellen, dass die Wörter klar ausgesprochen werden. Es gilt vielmehr, bestimmte Fallstricke zu umgehen. Dieser Artikel in zwei Teilen befasst sich mit der Rolle von Kommunikation im UX Design um Hilfestellungen zur effizienten Kommunikation zu bieten. Im Artikel wird der Begriff „UX Praktiker“ als allgemeiner Begriff verwendet, um auf die verschiedenen, am UX Design Prozess beteiligten, Rollen zu verweisen. Die Überlegungen können sowohl auf UX Praktiker innerhalb einer Organisation wie auch auf externe (beratende) UX Praktiker bezogen werden.
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User Interfaces sollten den Anwendern eine großartige User Experience bieten, um am Markt erfolgreich zu sein. Firmen bedienen sich oft der Angebote externer Dienstleister, wie z.B. Centigrade, um auf diese Weise Unterstützung bei der Schaffung hervorragender Nutzungserlebnisse zu erhalten. Auf lange Sicht sollte jedoch innerhalb der betreffenden Organisation die Grundlage geschaffen werden, auf der sich erfolgreiche UX Projekte entfalten können. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass alle entsprechenden Aktivitäten innerhalb der Organisation durchgeführt werden müssen – jedoch sollte innerhalb der Organisation ein Bewusstsein für und eine Wertschätzung von Themen im User Experience Bereich vorhanden sein und gewisse Kenntnisse und Fertigkeiten sollten existieren. Der folgende Artikel beschreibt einige der Aspekte, die berücksichtigt werden sollten, wenn eine „UX Kultur“ in einer Organisation geschaffen werden soll.
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Die Erstellung von User Interface Prototypen ist eine wesentliche Aufgabe im User Interface Design und dient als Basis für die fortwährende Evaluation und Verbesserung eines zu gestaltenden User Interface. Im Usability Engineering werden Prototypen eingesetzt, um die Benutzerfreundlichkeit geplanter Ansätze zu evaluieren und konkrete Vorschläge zu erstellen, die den Interface Design Prozess voranbringen. Um die Effizienz eines Prototypen im Usability Engineering zu maximieren, müssen diverse Dinge beachtet werden. Drei Aspekte werden in diesem Artikel beschrieben.
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Wireframes sind ein wesentliches Werkzeug für den Usability Engineer. Sie lassen sich mit geringem Aufwand erstellen und unterstützen die Kommunikation bezüglich grundlegendem Layout und Interaktionsdesign. Meistens werden nur geringe bis gar keine Ressourcen auf das visuelle „Styling“ der Wireframes verwendet. Dies gewährleistet, dass Ressourcen auf das Wesentliche fokussiert werden – sie fließen damit nicht in die Gestaltung visueller Details, die voraussichtlich später ohnehin signifikanten Veränderungen unterliegen würden.
Fehlt Mitgliedern des Designteams oder anderen Stakeholdern die Erfahrung im Umgang mit Wireframes, können Probleme auftauchen, die ein User Interface Design Projekt beeinträchtigen. Zwei davon werden im Folgenden beschrieben.
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Es ist immer noch eine häufige Klage von Usability Experten, dass Organisationen im Allgemeinen und Software Entwickler im Speziellen die Tätigkeiten beim Usability Engineering „einfach nicht kapieren“. Sie sind frustriert, weil sie sich alle Mühe geben, die Erstellung benutzerfreundlicher Systeme zu unterstützen, aber die Reaktionen hierauf allenfalls zurückhaltend sind und die Entwickler sich einfach nicht im Usability Engineering Prozess wiederfinden.
Wessen Schuld ist das? Wer ist derjenige, der es „einfach nicht kapiert“?
Wie so oft im Leben gehören immer zwei dazu, damit ein Problem entsteht.
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„Wer braucht schon Usability Engineering?“ – Ein Ausruf, den man vielleicht von jemandem hören kann, der eher negative Erfahrungen mit Usability Engineering Dienstleistungen gemacht hat. Es gibt einige Kritikpunkte, die häufiger im Zusammenhang mit Usability Engineering genannt werden. Der Artikel beschreibt, wieso Usability Engineering Aktivitäten unabdingbar sind und wie in der Praxis mit typischen Problemen umgegangen werden kann bzw. wie diese vermieden werden können.
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Bei all den Posts zu Usability Engineering in der Blogosphäre, die sich an Fortgeschrittene richten, kann es manchmal schwierig sein, Informationen über Grundlegendes zu finden. Deshalb bieten wir diese Einführung zur Einbeziehung des Endnutzers in den Entwicklungsprozess an. Es handelt sich hier um Basisinformationen, jedoch könnten es für manche Leser genau die Informationen sein, die sie gesucht haben, nach denen sie bisher aber nicht zu fragen wagten.
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Eine wesentliche Aktivität bei der Gestaltung von User Interfaces ist die Kommunikation über das interaktive Verhalten des betreffenden Systems und die Funktionen, die schließlich in einem nutzerfreundlichen Interface angeboten werden sollen. Um diesbezügliche Informationen zu kommunizieren, existieren verschiedene Ansätze. Häufig kommen „Screen Scribbles“ und Use Case Beschreibungen zum Einsatz.
Bei „Screen Scribbles“ handelt es sich um (handgezeichnete) Skizzen von User Interface Layouts. Bei einem Kickoff Meeting kann bspw. ein Stakeholder ein Screen Scribble anfertigen, um einen Screen zu zeigen, auf dem wesentliche Systemfunktionalitäten angeordnet sind, damit User Interface Designer auf diese Weise schnell einen Einblick in wesentliche System-Aspekte erhält.
Beim Requirements Engineering kommen häufig Use Case Beschreibungen zum Einsatz, die dem User Interface Designer einen Einblick in Workflows und das Wechselspiel von Anwender-Aktionen und System-Reaktionen ermöglichen.
Der Artikel befasst sich mit den Vor- und Nachteilen der beiden Ansätze und gibt Hinweise zum praktischen Einsatz der beiden Werkzeuge.
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