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Über den Tellerrand geschaut

Beiträge mit dem Tag ‘Design Prozess’

Rettet den Lebensraum eurer Projektidee

Miriam Julius

Was ist eigentlich mit dem Hype um AirBnB? Über Booking.com kann man mit viel weniger Aufwand Übernachtungen buchen und kann sogar, wenn man Glück hat, noch richtig fette Rabatte abstauben.

Beide Apps bzw. die dahinter stehenden Portale bedienen grob gesehen das gleiche User Need was da lautet: „Ich möchte günstig an einem fremden Ort übernachten“. Allerdings haben beide ein völlig unterschiedliches Mission Statement und die Interfaces sehen komplett anders aus, weil sie daraus resultierend auch ihre Schwerpunkte völlig anders gesetzt haben. UX Designer, die mit Lean UX oder dem Centigrade Ansatz Continuous UX arbeiten, bauen ihre Konzepte für die User Experience konsequent auf User Needs einer geeigneten Persona auf. Wenn beide aber auf dem gleichen User Need aufbauen, wie können die Ergebnisse dann so unterschiedlich sein?

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Genügt es, ein Design System zu erstellen?

Günter Pellner

Dieser Artikel beschäftigt sich nicht mit den Grundlagen von Design Systemen (wie z.B. „Was ist ein Design System?“, „Wie funktioniert es?“, oder „Brauche ich es?“ (die Antwort hierauf lautet natürlich „Ja“)). Auch Tool-spezifische Themen (Carbon, KSS, Pattern Lab, Sketch, Adobe XD, Invision, UXpin… es gibt so viele) werden nicht behandelt. Der Artikel soll einen grundlegenden Überblick der einzelnen Herausforderungen geben, denen sich Firmen stellen müssen, wenn sie ein Design System zum ersten Mal etablieren wollen.

Eine Frage, die wir öfter von unseren Kunden gestellt bekommen, lautet in etwa so: „Wie können wir ein Design System erstellen?“ oder den Wunsch: „Wir möchten, dass Centigrade für uns ein Design System erstellt“. Welche Frage dies aber eigentlich impliziert und was für uns als Dienstleister wichtiger ist:

„Genügt es, ein Design System zu erstellen?“

Die Kurzantwort darauf lautet: Nein.
Herzlichen Glückwunsch! Du musst nicht weiterlesen. Jetzt kannst du nach draußen gehen und das Leben genießen.

Für diejenigen, die nicht gerne draußen sind, oder, die etwas mehr in die Tiefe gehen möchten, folgt hier die ausführlichere Antwort:

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Die Qual der Wahl – vier Konzept-Tools im Vergleich

Laura Festl

Wenn aus einem kleinen Konzept hundert Wireframes werden und die wiederum schnell noch zum Prototyp, stellt sich manchmal zu spät die Frage: Welches Tool wäre das richtige gewesen? Im Arbeitsalltag prüfen wir häufig, mit welchen Werkzeugen wir Konzepte erstellen. Das hängt natürlich (wie immer) von vielen Faktoren ab; wir entscheiden daher nicht in jedem Projekt anhand der gleichen Kriterien. Zum einen entscheidet der Kontext: Wird das Konzept zum Beispiel direkt umgesetzt? Werden Spezifikationen geschrieben? Gestalten wir das Konzept visuell oder übergeben wir es direkt zum Kunden? Entscheidend kann auch sein, ob ein Klick-Prototyp gebaut werden soll, ein Usability Test stattfindet oder animierte Übergänge zwischen den einzelnen Wireframes/Screens für das Projekt von Anfang an hoch priorisiert sind. Zum anderen haben Kunden auch Vorlieben für Tools die sie selbst nutzen.

Unterm Strich gibt es also keine generelle Empfehlung für ein bestimmtes Tool. Ich möchte aber aufschlüsseln, welche Vor- und Nachteile ich persönlich in einigen der gängigen Tools sehe, um anderen Designern ihre Entscheidung zu erleichtern.

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Picasso brauchte auch keine Usability Tests

Günter Pellner
Günter Pellner
30. Juni 2016

Im Folgenden steigen wir in die fiktionale Gedankenwelt eines naiven Designers ein. Die Meinungen sind bewusst überspitzt dargestellt, um die scheinbaren Schwierigkeiten aufzuzeigen, mit denen sich Designer konfrontiert sehen, die ihren eigenen Auftrag missverstehen und nicht das Gesamtbild eines Designprozesses mit den unterschiedlichen Stakeholdern auf Kunden- wie auf Anwenderseite vor Augen haben. Die „erweiterte“ Perspektive wird jeweils den vermeintlichen Kritikpunkten gegenüber gestellt.

Das erste Feedback

Es ist Montagmorgen. Ich öffne Outlook und siehe da: Die Mail, die ich am Freitagmittag verschickt hatte, wurde schon beantwortet. Es gibt Feedback zu den letzten Designentwürfen – yay. Mit schmerzverzerrtem Gesichtsausdruck entnehme ich der Mail, dass fast alles ganz ok aussieht. Was meiner Künstlerseele wie eine schallende Ohrfeige vorkommt. Denn was soll „…fast alles…“ und „…ganz ok…“ schon bedeuten, wenn nicht, dass mein visuelles Gesamtkonzept zusammenbrechen wird?

Die ganze Arbeit umsonst: Stundenlanges Recherchieren für die perfekte Schriftart. Jeder Abstand wohlüberlegt. Die Farbpalette mit dem Pantonekatalog auserwählt, den ich extra noch im Baumarkt geklaut hatte. Und jetzt soll wieder etwas an diesem Werk geändert werden? Musste da Vinci Anpassungen an der Mona Lisa machen? Hat Picasso Usability Tests gemacht? Hat Van Gogh jemals seine Mails gelesen? Wer weiß das schon… Ich jedenfalls weiß sofort: Das gesamte Design ist eigentlich für die Tonne und ich bin auch noch derjenige, der es verunstalten muss.

I love my job. weiter lesen…

Gamification als Designprozess

Jörg Niesenhaus
17. Juli 2013

„Game-Based Learning“, „Serious Games“,„Games with a Purpose“ und „Gamification“– die Liste der Konzepte mit denen sich die Erwartung verbindet das Potenzial der Spiele auch in anderen Anwendungskontexten zu nutzen ist lang. Alle Konzepte eint die Idee mit Spielen, ihren Technologien oder Mechanismen Mehrwerte zu erzielen, die über den reinen Unterhaltungszweck hinausgehen. Doch längst nicht alle Erwartungen werden erfüllt, die durch die Konzepte geweckt werden. Viele Projekte scheitern an der Unvereinbarkeit von Spiel und seriöser Anwendung und oft zeigt sich, dass der Aufwand diese Vereinigung einzugehen so hoch ist, dass er sich wirtschaftlich nicht lohnt.

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“Form Follows Function” – Ein missverständlicher Gestaltungsleitsatz

Einleitung

“Form Follows Function (FFF)” (Die Form folgt aus der Funktion) – Drei Wörter, über die man stundenlang nachdenken kann und für deren Erklärung dann doch einige Wörter mehr nötig sind. Denn es handelt sich hierbei um einen häufig missverstandenen Gestaltungsleitsatz. weiter lesen…

User Interface Architectures – vier Gemeinsamkeiten von Architektur und Interface Design

Jonas Stallmeister

Als ich zu Centigrade stieß, fragte ich mich, warum eigentlich der Zusatz „User Interface Architectures“  im Firmennamen steht. Neue Begriffe sind in dieser Branche nicht überraschend; die Fachsprache ist jung und verändert sich schnell, viele versuchen, sie mit eigenen Begriffen und Definitionen zu prägen. Aber ich wunderte mich, warum gerade Architektur dort auftaucht, und vielleicht ging es Ihnen auch so.

Die kurze, vordergründige Antwort: Aufmerksamkeit. Dass man an dieser Zeile hängenbleibt ist intendiert. Natürlich soll sie auffallen, Assoziationen wecken und Centigrade differenzieren.

Trotzdem ist „User Interface Architectures“ keine Worthülse, und das bringt uns zur langen, tiefgründigeren Antwort. Dieser Begriff beschreibt unsere Arbeit nach außen präzise und anschaulich. Wir müssen immer damit rechnen, dass Kunden, Benutzer und externe Dienstleister keine genaue Vorstellung von unserer Arbeit haben. Indem wir unsere Leistung mit traditioneller Architektur vergleichen, helfen wir ihnen einen Zugang zu finden.  Dagegen sind wir und andere Interface Designer vertraut mit den Aufgaben, Prozessen und Ergebnissen. Wenn wir aber das Gefühl bekommen, betriebsblind zu werden, kann uns der Vergleich zur traditioneller Architektur und zur Arbeit von traditionellen Architekten neue Ideen und neuen Antrieb geben. Intern ist „User Interface Architectures“ ein Anstoß, unsere Arbeitsweise zu überdenken und in einem breiteren Kontext zu sehen. An vier Gemeinsamkeiten mit der traditionellen Architektur zeigen wir in diesem Artikel, wie der Vergleich zur Architektur nach außen und innen wirken kann. weiter lesen…

Piktogramme – der neue letzte Schrei im Icon Design

Jenny Gemmell

Seit Microsoft anhand des Windows Phone und Windows 8 seine neue Herangehensweise an moderne Betriebssysteme vorgestellt hat, beginnen sowohl User Interface Designer als auch ihre Kunden „im Metro Style zu denken“. Dieser entlang der Grundlagen des Schweizer Stils im Grafikdesign konzipierte Stil verwendet eine minimalistische Darstellung von Inhalten mit dem Fokus auf serifenlose und klare Typografie. Verbunden damit sind nicht nur Interaktion, Navigation und Informationsarchitektur überarbeitet worden, auch die Sichtweise auf Icons hat sich gewandelt – und damit ebenfalls der Design Prozess für Icons.

Das von der Idee einer schnellen Orientierung inspirierte Konzept der Metro Style Icons verwendet Darstellungen, wie sie in Metropolen, an Flughäfen und Bahnhöfen zur Orientierung und Ausschilderung verwendet werden – einer unserer früheren Blog Artikel griff unter anderem dieses Thema auf. Bei den in ihrer Form einfach gehaltenen Zeichen wird nicht nur auf den Gebrauch von Mehrfarbigkeit verzichtet, auch Details werden so weit als möglich reduziert. Dies soll in erster Linie die schnelle und interkulturelle Verständlichkeit fördern, unabhängig von Text oder Sprache. Internationale Verständlichkeit ist allerdings bei weitem keine neue Anforderung – genauso wenig wie die visuelle Verpackung, in der die Metro Icons daher kommen. Analog zu Straßenschildern entworfen sind Metro Icons tatsächlich Piktogramme, die nach Möglichkeit immer die generischste und in entsprechender Situation salienteste Darstellung verwenden – die ihrerseits beim Nutzer auf das jeweilige mentale Modell passen. Vorangetrieben durch die ständig zunehmende Globalisierung wurden in vielen Arbeits- und Freizeitbereichen Piktogramme bzw. Gruppen von zusammengehörenden Piktogrammen standardisiert. Zum einen soll so ihr Wiedererkennungswert gesteigert werden, zum anderen hat man aber auch erkannt, dass beim Design eines Piktogramms eine Menge schief gehen kann.

Um die Bedeutung von Piktogrammen zu verstehen, muss man sich zunächst mit den Charakteristiken piktographischer und symbolischer Sprache beschäftigen. Diese ist abzugrenzen von gewöhnlicher Interface Iconsprache, ihrer Metaphern sowie ihrem konkreten Erscheinungsbild. Auf dieser Grundlage lassen sich fünf Kriterien ableiten, die bei dem Design von intuitiven, verständlichen und ästhetischen Piktogrammen berücksichtigt werden sollten.

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Moderne User Interface Design Tools – Teil 2: Grafiktypen in GUI Design Tools

David Patrizi

Im ersten Teil dieser Reihe habe ich beschrieben, wie User Interface Design Tools es ermöglichen, dass Entwickler und Designer nahtlos zusammenarbeiten. Zusätzlich habe ich einen Überblick über die technische Infrastruktur von Adobe und Microsoft in diesem Bereich gegeben.

In diesem Artikel werde ich die Verwendung von Pixel- und Vektorgrafiken im Design näher betrachten, mich mit einigen der Vor- und Nachteile der beiden Grafikarten beschäftigen und schließlich eine Einführung in die Skalierbarkeit von Bitmap-GUI-Komponenten geben.

Lesen Sie den gesamten Artikel in englischer Sprache.

Moderne User Interface Design Tools – Teil 1: Design trifft Entwicklung

David Patrizi

Diese Reihe von Blogartikeln beschäftigt sich mit der Nutzung von GUI-Entwicklungs-Tools durch Designer und Entwickler, wobei der Fokus insbesondere auf Microsoft Expression Blend und Adobe Flex Builder gelegt wird.

In diesem ersten Teil werde ich die Kooperation zwischen Designern und Entwicklern während der GUI Gestaltung näher betrachten und einige Probleme beschreiben, die bei deren Zusammenarbeit auftreten können. Vor diesem Hintergrund werde ich erläutern, wie GUI Design Tools den gesamten Design- und Entwicklungsprozess verbessern können.
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Auflösungsunabhängiges Icon Design – Teil 3: So arbeitet Centigrade

Thomas Immich

Im vorigen Teil wurde erläutert, warum sowohl eine rein pixelbasierte als auch eine rein vektorbasierte Herangehensweise an das Icon Design Nachteile mit sich bringt. Da wir bei Centigrade professionelle Icon Design Dienstleistungen bieten, überlegen wir stets, wie wir die Effizienz unseres Icon Design Prozess steigern und wie wir bestimmte technische Unzulänglichkeiten überwinden können.
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