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Über den Tellerrand geschaut

Beiträge mit dem Tag ‘Interaktionsdesign’

DeepSight – Ein Blick in die Zukunft von Augmented Reality

Ronja Scherz

Festo-DeepSight-Teaser

Ein Schichtführer steht in einer großen Maschinenhalle und überwacht die Produktion. Von seinem Standpunkt aus kann er die gesamte Halle überblicken. Er hat keinen Laptop bei sich, auch kein Tablet, nicht einmal ein Smartphone. Stattdessen trägt er eine unscheinbare Brille und lässt den Blick langsam über die einzelnen Maschinen schweifen. Lässt er seinen Blick auf einer der Maschinen ruhen, so öffnet sich in seinem Sichtfeld ein Fenster, das die wichtigsten Informationen zum aktuellen Status der Maschine enthält. Der Schichtführer kann so kontrollieren, an welchem Auftrag die Maschine gerade arbeitet, wie hoch die bereits produzierte Stückzahl ist und ob alle Werkzeuge fehlerfrei funktionieren. Wendet er seinen Blick von der Maschine ab, so verschwindet das Fenster wieder und er kann sich erneut frei in der Halle umschauen.

Eine vielversprechende Vision, aber ist sie auch realistisch? Mit dem heutigen Stand der Technologie (März 2017) muss man wohl sagen: „Leider noch nicht.“
 

Update 2018: Mittlerweile finden die Ergebnisse dieser Studie bereits Eingang in konkrete Augmented Reality und Virtual Reality Projekte. Informieren Sie sich hier über unsere 3D Dienstleistungen.

 

Doch die Fortschritte von Unternehmen wie Microsoft, Magic Leap oder auch DAQRI bei der Entwicklung von entsprechenden Brillen legen nahe, dass Augmented Reality bereits in naher Zukunft einsatzbereit sein wird. Dies bedeutet einen gewaltigen Schritt hin zur Industrie 4.0: Über den gesamten Produktherstellungsprozess hinweg könnten Werker bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden. Doch wie können wir diese neue Technologie nutzen? Wie können wir schon jetzt Erfahrungen sammeln, um beim Erscheinen der einsatzfähigen Geräte benutzerfreundliche Anwendungen entwickeln zu können, mit denen sich Augmented Reality effizient und effektiv in den Arbeitsalltag integrieren lässt?

Mit dem Projekt DeepSight haben wir bei Centigrade einen Weg gefunden, schon jetzt Augmented Reality Anwendungen zu prototypen und dabei zugleich auch mögliche Vorteile dieser vielversprechenden Technologie erkennen und nutzen zu lernen. Dazu haben wir auf eine andere Technologie zurückgegriffen, die in diesem Kontext überraschend wirken könnte: Virtual Reality.

 

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Brauche ich wirklich eine Smartwatch? Teil 2 – Die Apple Watch

Tobias Gölzer

Da ist sie also – die Apple Watch. Ein Jahr nach dem Pebble Review liegt das lang erwartete Gadget endlich auf meinem Schreibtisch. Ich komme allerdings erst einige Monate später dazu, einen Test zu starten. Das liegt wohl auch daran, dass sich mein Vorfreude in Grenzen hält – sind doch die Informationen, die ich bisher aus Internet und Erfahrungsberichten erhalten habe eher mäßig begeisternd. Jeden Tag laden? Ein Armbandwechsel für mehrere hundert Euro? Bisher nur eingeschränkter App Support? Alles Faktoren, die den Wunsch, die geliehene Watch irgendwann durch eine eigene zu ersetzen, nicht grade verstärken.

Liest man Erfahrungsberichte im Internet reicht die Varianz der Fazits von „Wie konnte ich nur ohne sie leben“ bis „Absolute Geldverschwendung“. Ich glaube noch bei keinem Apple Produkt waren die Lager derart gespalten, und wenn ich ehrlich bin tragen auch in mir der etwas realistischere Interface Designer und der Apple Fanboy einen harten Kampf aus. weiter lesen…

Sie sind Entwickler? Dann sind Sie UX Designer.

Martin Hesseler

Der Begriff UX Design wird heutzutage oft verwendet. In den meisten Fällen verbirgt sich dahinter aber entweder ein Synonym für Interaction Designer, Usability Professional oder einer ähnliche Branchenbezeichnung, oder ein Konglomerat aus all diesen Disziplinen. Richtigerweise wird darauf hingewiesen, dass UX Design nicht mehr nur eine Phase eines Projektes ist, sondern projektbegleitend über das gesamte Projekt stattfinden sollte. Für mich sind die Grenzen dieses Begriffs aber noch zu eng gesteckt. Alle, die an der Entstehung des Produkts beteiligt sind, haben erheblichen Einfluss auf die resultierende UX. Usability Engineers, Interaction Designer, visuelle Designer, Design Engineers, Project Owner und Entwickler.

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Industrie 4.0: Gamification in der industriellen Fertigung

Jörg Niesenhaus
Jörg Niesenhaus
18. November 2013

Bereits im Juli haben wir uns an dieser Stelle mit den Potenzialen und Herausforderungen von Gamification befasst und den Prozess zur Integration von Gamification-Methoden diskutiert. In diesem Zuge haben wir dargestellt, dass eine ausführliche Analyse der bestehenden Prozesse und daran angepasste Gamification-Mechanismen die Erfolgschancen erhöhen – beispielsweise eine Steigerung der Effizienz oder der Mitarbeiterzufriedenheit herbeiführen können.

In diesem Blogbeitrag wollen wir uns vor dem Hintergrund des aktuellen Industrie 4.0 Trends stärker dem Anwendungsfeld der industriellen Fertigung widmen und diskutieren, welche Rolle Gamification-Methoden in diesem Umfeld spielen können und welche spezifischen Anforderungen an sie gestellt werden.

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Gamification als Designprozess

Jörg Niesenhaus
Jörg Niesenhaus
17. Juli 2013

„Game-Based Learning“, „Serious Games“,„Games with a Purpose“ und „Gamification“– die Liste der Konzepte mit denen sich die Erwartung verbindet das Potenzial der Spiele auch in anderen Anwendungskontexten zu nutzen ist lang. Alle Konzepte eint die Idee mit Spielen, ihren Technologien oder Mechanismen Mehrwerte zu erzielen, die über den reinen Unterhaltungszweck hinausgehen. Doch längst nicht alle Erwartungen werden erfüllt, die durch die Konzepte geweckt werden. Viele Projekte scheitern an der Unvereinbarkeit von Spiel und seriöser Anwendung und oft zeigt sich, dass der Aufwand diese Vereinigung einzugehen so hoch ist, dass er sich wirtschaftlich nicht lohnt.

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Kinect: Revolution der User Interfaces? – Teil 1

Frederic Friess

Anfang November 2010 veröffentliche Microsoft® die Kinect™. Sie ist eine Erweiterung der Xbox 360™ Spielkonsole, welche im Grundsatz die berührungslose Steuerung von Spielen ermöglichen soll. Schon lange vor ihrer Veröffentlichung wurde ihr das Revolutionieren der Mensch-Maschine-Interaktion nachgesagt. Die Erwartungshaltung gegenüber dieser Technologie war hoch und erinnerte so manchen an das populäre Natural User Interface (NUI) aus Minority Report. Wird diese Zukunftsmusik schon bald Realität?
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Mikro-Interaktionen vs. Makro-Interaktionen

Markus Weber

Um nutzer-zentrierte Design Projekte erfolgreich durchzuführen ist es wichtig, dass das Projektteam auf ein gemeinsames Vokabular und ein gemeinsames Verständnis von Schlüsselkonzepten zurückgreifen kann. Sind identische Begriffe bei unterschiedlichen Mitgliedern des Projektteams nicht mit denselben Konzepten verknüpft, so kann dies zu Missverständnissen führen. Dies kann z.B. bei Begriffen wie „Usability“ oder „User Experience“ der Fall sein, für die man, im ungünstigsten Falle, so viele unterschiedliche Definitionen finden kann wie es Mitglieder im Projektteam gibt. Auch bezogen auf das Konzept “Interaktionsdesign” können Missverständnisse auftreten.
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Die Vorstellungskraft erweitern: Wireframes und visuelles Design

Markus Weber

Wireframes sind ein wesentliches Werkzeug für den Usability Engineer. Sie lassen sich mit geringem Aufwand erstellen und unterstützen die Kommunikation bezüglich grundlegendem Layout und Interaktionsdesign. Meistens werden nur geringe bis gar keine Ressourcen auf das visuelle „Styling“ der Wireframes verwendet. Dies gewährleistet, dass Ressourcen auf das Wesentliche fokussiert werden – sie fließen damit nicht in die Gestaltung visueller Details, die voraussichtlich später ohnehin signifikanten Veränderungen unterliegen würden.

Fehlt Mitgliedern des Designteams oder anderen Stakeholdern die Erfahrung im Umgang mit Wireframes, können Probleme auftauchen, die ein User Interface Design Projekt beeinträchtigen. Zwei davon werden im Folgenden beschrieben.
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