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Über den Tellerrand geschaut

From windows to tiles – Über die Entwicklung von Windows Store Apps

Philip Schäfer
30. Oktober 2012

Mit der Veröffentlichung des neuen Betriebssystems Windows 8 aus dem Hause Microsoft geht eine Vielzahl neuartiger Technologien und Konzepte einher. Einerseits wird der altbekannte Desktop um einen Start Screen im “Modern UI” Stil (früher auch “Metro UI” Stil) ergänzt, andererseits steht von nun an ein neuer Anwendungstyp, die “Windows Store App” (auch Windows RT/ Modern UI Anwendung), zur Verfügung. Insbesondere dieser neue Anwendungstyp ist Gegenstand reger Diskussionen und verdient daher ein besonderes Augenmerk.

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Touchen auf dem Desktop – Über moderne Mikro-Interaktionen und Altlasten

Sie gelten als intuitiv, ihre Bedienung leicht zu erlernen – Touchscreens. Ist es doch sehr viel natürlicher für den Menschen, den Gegenstand seines Interesses direkt mit dem Finger auf dem Bildschirm zu berühren, anstatt den Umweg über die Maus zu gehen. Abgesehen von der deutlich leichteren Hand-Augen-Koordination stellen Touchscreens durch die Verschmelzung von Eingabe und Ausgabe in einem Element eine direkte und damit äußerst elegante Bedienlösung dar.

Doch wie viel Frust und Ärger sie trotz aller Vorteile erzeugen können, dürfte jeder von uns schon einmal selbst erlebt haben. Wenn man zum Beispiel anstatt das Adressbuch nach unten zu scrollen einen Kontakt auswählt und anruft, wenn man ein Wort fünfmal eingeben muss, weil man jedes Mal den falschen Buchstaben trifft oder Auswahl- und Beenden-Button so nah beieinander liegen, dass man Angst hat, versehentlich den falschen zu drücken, hätte ein Vertippen doch genau den gegenteiligen Effekt. Es wäre ja auch zu schön um wahr zu sein, würden Touchscreens keine neuen Usability-Probleme mit sich bringen. Gerade die Bedienung von Desktop-Betriebssystemen wie Windows 7 oder OS X via Touch zieht dabei eine Reihe von Problemen mit sich. weiter lesen…

Einstieg in WPF – Erlebnisse eines ehemaligen Windows Forms Entwicklers

Haben Sie schon einmal ernsthaft daran gedacht, von Windows Forms (WinForms) auf WPF umzusteigen? Die neue Anwendung nicht mehr nach altbekanntem Muster schreiben sondern etwas Neues zu wagen? Um ehrlich zu sein, bis vor ein paar Monaten habe ich mir keine Gedanken bzgl. eines Umstiegs gemacht. So wohl vertraut ist mir die Windows Forms Welt. Darin kenne ich mich aus, WPF müsste ich neu erlernen. Also blieb es bei einem Testprojekt und meine Anwendungen blieben weiter in Windows Forms. Als ich dann Anfang dieses Jahres nach fast 15 Jahren als Entwickler in der Finanzbranche zu Centigrade gekommen bin, war hier der Umstieg längst vollzogen. Werfen Sie mal einen Blick in unsere Blog-Artikel zu diesem Thema! Meine Kollegen im Bereich Design Engineering arbeiten schon seit einigen Jahren mit WPF. Insbesondere die jüngeren Designer und Design Engineers kannten Windows Forms gar nicht aus der Praxis, sondern – wenn überhaupt – nur aus dem Studium. Viele Unternehmen setzen WPF ein, aber trotz der bereits vierten Version der Technologie befinden sich noch einige von ihnen in der Einführungsphase. Aber aus eigener Erfahrung kann ich nur berichten – das ist nicht überall so. Gerade in der Finanzbranche werden weiterhin eher trist wirkende Anwendungen in Windows Forms gebaut. Dabei geht es doch auch ansprechender…

So begann für mich ein neues Kapitel in meiner Programmiererlaufbahn. Mit einer gesunden Portion Skepsis bin ich in mein erstes WPF Projekt eingestiegen – und ich war sofort begeistert. Einige meiner Erfahrungen habe ich gesammelt und in diesem Artikel zusammengefasst. weiter lesen…

Und täglich grüßt das Interface

In meinem letzten Blog ging es um Piktogramme, dem neuen letzten Schrei beim Icon Design. Erinnern Sie sich? Ach, bestimmt tun Sie das, der Artikel war schließlich höchst interessant, unglaublich wichtig und schrecklich lehrreich – und natürlich kein bisschen langatmig. Nun ja. Sagen wir einfach er war recht formal und akademisch. Heute, meine lieben Leserinnen und Leser werde ich etwas emotionaler sein – eigentlich sogar viel emotionaler. Warum? Weil ein schlechtes User Interface Design einen in den Wahnsinn treiben kann.
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User Interface Architectures – vier Gemeinsamkeiten von Architektur und Interface Design

Als ich zu Centigrade stieß, fragte ich mich, warum eigentlich der Zusatz „User Interface Architectures“  im Firmennamen steht. Neue Begriffe sind in dieser Branche nicht überraschend; die Fachsprache ist jung und verändert sich schnell, viele versuchen, sie mit eigenen Begriffen und Definitionen zu prägen. Aber ich wunderte mich, warum gerade Architektur dort auftaucht, und vielleicht ging es Ihnen auch so.

Die kurze, vordergründige Antwort: Aufmerksamkeit. Dass man an dieser Zeile hängenbleibt ist intendiert. Natürlich soll sie auffallen, Assoziationen wecken und Centigrade differenzieren.

Trotzdem ist „User Interface Architectures“ keine Worthülse, und das bringt uns zur langen, tiefgründigeren Antwort. Dieser Begriff beschreibt unsere Arbeit nach außen präzise und anschaulich. Wir müssen immer damit rechnen, dass Kunden, Benutzer und externe Dienstleister keine genaue Vorstellung von unserer Arbeit haben. Indem wir unsere Leistung mit traditioneller Architektur vergleichen, helfen wir ihnen einen Zugang zu finden.  Dagegen sind wir und andere Interface Designer vertraut mit den Aufgaben, Prozessen und Ergebnissen. Wenn wir aber das Gefühl bekommen, betriebsblind zu werden, kann uns der Vergleich zur traditioneller Architektur und zur Arbeit von traditionellen Architekten neue Ideen und neuen Antrieb geben. Intern ist „User Interface Architectures“ ein Anstoß, unsere Arbeitsweise zu überdenken und in einem breiteren Kontext zu sehen. An vier Gemeinsamkeiten mit der traditionellen Architektur zeigen wir in diesem Artikel, wie der Vergleich zur Architektur nach außen und innen wirken kann. weiter lesen…

Piktogramme – der neue letzte Schrei im Icon Design

Seit Microsoft anhand des Windows Phone und Windows 8 seine neue Herangehensweise an moderne Betriebssysteme vorgestellt hat, beginnen sowohl User Interface Designer als auch ihre Kunden „im Metro Style zu denken“. Dieser entlang der Grundlagen des Schweizer Stils im Grafikdesign konzipierte Stil verwendet eine minimalistische Darstellung von Inhalten mit dem Fokus auf serifenlose und klare Typografie. Verbunden damit sind nicht nur Interaktion, Navigation und Informationsarchitektur überarbeitet worden, auch die Sichtweise auf Icons hat sich gewandelt – und damit ebenfalls der Design Prozess für Icons.

Das von der Idee einer schnellen Orientierung inspirierte Konzept der Metro Style Icons verwendet Darstellungen, wie sie in Metropolen, an Flughäfen und Bahnhöfen zur Orientierung und Ausschilderung verwendet werden – einer unserer früheren Blog Artikel griff unter anderem dieses Thema auf. Bei den in ihrer Form einfach gehaltenen Zeichen wird nicht nur auf den Gebrauch von Mehrfarbigkeit verzichtet, auch Details werden so weit als möglich reduziert. Dies soll in erster Linie die schnelle und interkulturelle Verständlichkeit fördern, unabhängig von Text oder Sprache. Internationale Verständlichkeit ist allerdings bei weitem keine neue Anforderung – genauso wenig wie die visuelle Verpackung, in der die Metro Icons daher kommen. Analog zu Straßenschildern entworfen sind Metro Icons tatsächlich Piktogramme, die nach Möglichkeit immer die generischste und in entsprechender Situation salienteste Darstellung verwenden – die ihrerseits beim Nutzer auf das jeweilige mentale Modell passen. Vorangetrieben durch die ständig zunehmende Globalisierung wurden in vielen Arbeits- und Freizeitbereichen Piktogramme bzw. Gruppen von zusammengehörenden Piktogrammen standardisiert. Zum einen soll so ihr Wiedererkennungswert gesteigert werden, zum anderen hat man aber auch erkannt, dass beim Design eines Piktogramms eine Menge schief gehen kann.

Um die Bedeutung von Piktogrammen zu verstehen, muss man sich zunächst mit den Charakteristiken piktographischer und symbolischer Sprache beschäftigen. Diese ist abzugrenzen von gewöhnlicher Interface Iconsprache, ihrer Metaphern sowie ihrem konkreten Erscheinungsbild. Auf dieser Grundlage lassen sich fünf Kriterien ableiten, die bei dem Design von intuitiven, verständlichen und ästhetischen Piktogrammen berücksichtigt werden sollten.

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WPF Performance – Was geht mich das auf dem User Interface überhaupt an?

Alexander Keller

Ein Thema, welches bei der Entwicklung von Software immer eine große Rolle spielt, ist unumstritten das Thema Performance. Auch wenn uns bei der Softwareentwicklung mit .NET im WPF Umfeld schon sehr viel Arbeit bezüglich gutem Laufzeitverhalten durch Windows abgenommen wird, gibt es eine Vielzahl von Performance Aspekten, welche bei der Implementierung beachtet werden sollten.

Doch was wird eigentlich in der Informatik durch das Wort “Performance” oder „Performanz“ beschrieben? Allgemein wird das Wort Performance (deutsch: Leistung) verwendet, um das Vermögen einer Software zu beschreiben, Aufgaben auszuführen (siehe Wikipedia). Umgangssprachlich geht es beim Begriff Performance meist darum, wie “schnell” eine Anwendung ist. Dabei wird normalerweise jedoch kein Unterschied zwischen der Performance des User Interface und der Performance der Anwendungslogik gemacht.

Trotzdem sollte innerhalb des Entwicklungsteams eine klare Trennung gemacht werden, welche Performance Aspekte für wen von Relevanz sind. Ein häufiger Fehler besteht darin, die Optimierung der Performance in die Verantwortung eines einzelnen Entwicklers zu geben. Obwohl das Thema Performance an sich die gesamte Applikation betrifft, ist es aber vorteilhaft, dass Optimierungen nicht nur durch eine einzelne Person aus dem Entwicklerteam abgedeckt, sondern entsprechend Fachkompetenzen und Spezialisierungen an die richtigen Personen verteilt werden. Genau aus diesem Grund, bemühe ich mich als UI Design Engineer bei Centigrade häufig darum, in Performance Analysen unserer Kunden bei .NET basierten Softwareprojekten einbezogen zu werden, um gerade an den Stellen, die den auf XAML-basierenden Teil des User Interface betreffen eine Optimierung zu realisieren, während unsere Kunden Performance-Optimierungen oftmals eher an der C#-basierten User Interface Logik oder noch tiefer liegenden Schichten vornehmen.“
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Die Zahl Sieben ist nicht magisch, aber kognitive Kapazitätsgrenzen sind echt und relevant (Teil 2)

René Liesefeld
21. Februar 2012

Der erste Teil dieses Artikels hat aufgezeigt, dass die falsche Doktrin, Menü-Einträge, Aufzählungspunkte usw. auf sieben zu beschränken auf einer gängigen Fehlinterpretation eines Artikels von Miller (1956) beruht. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Kapazitätsgrenzen zwar tatsächlich existieren, diese werden aber momentan eher auf etwa vier Elemente geschätzt. Neuerdings wird, als Reaktion auf die Verbreitung einer allzu vereinfachenden Darstellung der „magischen Zahl Sieben“, die entgegengesetzte Auffassung populär: Ihre Verfechter argumentieren, dass es eigentlich keine zuverlässigen Kapazitätsgrenzen gibt oder dass – wenn es solche gibt – diese keine Relevanz für das UI Design haben. Wenn diese Kritiker Recht hätten, wäre auch die neue „magische“ Zahl 4±1 relativ unwichtig für UI Designer. Diese Position schüttet allerdings das Kind mit dem Bade aus; obwohl Misstrauen gegen magische Zahlen und andere allzu starke Vereinfachungen natürlich angebracht ist, sind Kapazitätsgrenzen eine psychologische Tatsache und für das UI Design relevant. Wie so oft, liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte…
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Die Zahl Sieben ist nicht magisch, aber kognitive Kapazitätsgrenzen sind echt und relevant (Teil 1)

René Liesefeld
31. Januar 2012

Es gibt eine Reihe scheinbar unumstößlicher Design-Prinzipien, die den Anspruch erheben, perfekt auf das menschliche kognitive System ausgerichtet zu sein. Die hervorstechendsten Eigenschaften dieser Prinzipien sind, dass sie vielseitig anwendbar und für den psychologischen Laien einfach zu fassen sind. Andererseits sind sie unglücklicherweise meistens falsch. Eines dieser Prinzipien ist die „magische Zahl Sieben“ (im Deutschen auch bekannt als Millersche Zahl). Sehr frei nach einem einflussreichen Artikel von Miller (1956) wird diese „magische“ Zahl von Designern als eine Richtlinie missbraucht, um zu bestimmen, wie viele Elemente ihre Produkte enthalten können, ohne die kognitiven Fähigkeiten ihrer Nutzer zu übersteigen. Generationen an Designern wurden gezwungen zum Beispiel Schritte in Workflows, Registerkarten, Einträge in Drop-down Listen, Verknüpfungen, Auswahlmöglichkeiten, Aufzählungspunkte, Radiobuttons und Checkboxen auf diese scheinbar magische Zahl zu begrenzen (vgl. z.B. Eisenberg, 2004). Wie jeder Mythos enthält auch die „magische Zahl Sieben“ einen Funken Wahrheit. Dieser Artikel gibt einen knappen Überblick über einige Aspekte der Forschung zu kognitiven Kapazitätsgrenzen aus einer grundlagenwissenschaftlichen experimentalpsychologischen Perspektive. Auch wenn die hier behandelten Erkenntnisse sicher nicht so magisch anwendbar sind, wie einige sie gerne hätten, könnte der interessierte UI Designer doch möglicherweise Nutzen aus diesem Überblick ziehen.
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User Interface Design Engineering – eine neue Disziplin mit Zukunft

Thomas Immich

Dieser Artikel wurde inspiriert durch zwei interessante Tage bei der GUI+Design Konferenz am 8. und 9. Dezember in Fürth. Die Konferenz für professionelle User Experience Designer und Entwickler wartete mit Themen rundum Microsoft User Interface Technologien wie WPF und Silverlight auf.

Nicht nur der Artikel selbst entstand spontaner als gewöhnlich – auch eine der Aktivitäten, an der ich während der Konferenz teilnahm, war spontan: Clemens Lutsch, User Experience Manager bei Microsoft Deutschland hat mich gefragt, ob ich bei einem Diskussions-Panel teilnehmen möchte, welches den ersten Konferenztag ausklingen lassen sollte. Ich habe natürlich ja gesagt, denn es ging um ein sehr interessantes Thema: „Begriffe und Rollen – was uns die Arbeit schwer macht“.

Für mich war es eine exzellente Gelegenheit, einen Begriff in die Runde zu werfen, den wir schon vor einigen Monaten bei Centigrade eingeführt haben: „User Interface Design Engineering“, oder kurz: „UI Design Engineering“. Zunächst haben wir den Begriff ausschließlich intern verwendet, haben ihn aber mit der Zeit auch immer häufiger bei unseren Kunden und Partnerunternehmen angebracht und sind dabei auf große Akzeptanz gestoßen. Als ich den Begriff bei dem Diskussions-Panel fallen ließ, habe ich eine ähnliche Akzeptanz vom Publikum und den anderen Diskussionspartnern beobachtet – fast so als würde der Begriff eine Lücke schließen, die bereits eine Weile existiert. Schon am nächsten Konferenztag wurde der Begriff sogar in einer Session direkt wieder aufgegriffen.

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