{"id":16404,"date":"2023-10-26T14:36:10","date_gmt":"2023-10-26T12:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.centigrade.de\/?post_type=blog&#038;p=16404"},"modified":"2024-08-20T15:20:47","modified_gmt":"2024-08-20T13:20:47","slug":"ux-accessibility-barrierefreiheit-101","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/blog\/ux-accessibility-barrierefreiheit-101\/","title":{"rendered":"UX Accessibility &#038; Barrierefreiheit 101"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/centigradegmbh_a_minimal_3D_clay_illustration_about_digital_acc_fa7a8df8-0f70-4a31-9afa-b7993c36e0a3-1.webp\" \/><\/p>\n<p>Na toll, m\u00fcssen wir uns jetzt auch noch darum k\u00fcmmern? M\u00fcssen wir jetzt richtig viel Geld in die Hand nehmen und alles \u00e4ndern, und hinterher sieht unser digitales Produkt h\u00e4sslicher aus als vorher? Und dieser ganze Aufwand nur f\u00fcr eine kleine Gruppe von Menschen mit Behinderung? Au\u00dferdem haben sich unsere Nutzer*innen bisher noch nicht beschwert, also kann es ja nicht so schlecht stehen um unsere Accessibility, also Barrierefreiheit.<!--more--><\/p>\n<p>Kennst du diesen Gedankengang vielleicht von deinen Kund*innen oder Kolleg*innen? Dann habe ich ein paar Argumente und Hintergrundfakten f\u00fcr dich, die du ins n\u00e4chste Gespr\u00e4ch mitnehmen kannst, um die Gem\u00fcter zu bes\u00e4nftigen und vielleicht sogar einen neuen Blinkwinkel auf dieses Thema zu schaffen.<\/p>\n<p>Auch wenn es viele sehr gute ethische Gr\u00fcnde daf\u00fcr gibt, sich mit Accessibility zu befassen, ist f\u00fcr viele Menschen der \u00fcberzeugendste vielleicht dieser: das <a href=\"https:\/\/www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de\/Webs\/PB\/DE\/gesetze-und-richtlinien\/barrierefreiheitsstaerkungsgesetz\/barrierefreiheitsstaerkungsgesetz-node.html\">Barrierefreiheitsst\u00e4rkungsgesetz<\/a>. Es definiert bestimmte Barrierefreiheitsanforderungen f\u00fcr Produkte und Dienstleistungen, die Firmen ab Mitte 2025 gew\u00e4hrleisten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Darum ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um anzufangen, dich mit Accessibility vertraut zu machen. Wenn du bislang nicht viele Ber\u00fchrungspunkte mit diesem Thema hattest, mach dir keine Sorgen \u2013 dieser Artikel bietet dir einen Kickstart in das Thema.<\/p>\n<h2>Was ist Accessibility?<\/h2>\n<p>Accessibility, auf deutsch Barrierefreiheit, bedeutet, dass Menschen mit Behinderung digitale Produkte oder Websites genauso nutzen, wahrnehmen, verstehen und mit ihnen interagieren k\u00f6nnen wie Menschen ohne Behinderung.<\/p>\n<p>F\u00fcr Menschen mit Behinderung kann Technologie sehr vieles m\u00f6glich machen\u2026 aber leider auch unm\u00f6glich. Ein digitales Produkt, das nicht barrierefrei ist, ist wie eine Mauer, die eine gro\u00dfe Gruppe potenzieller Nutzer*innen ausschlie\u00dft. Und das ist ein ziemlich unangenehmes Gef\u00fchl, das wir als UX Professionals niemandem geben wollen.<\/p>\n<p>Wie unangenehm eine schwere Einschr\u00e4nkung tats\u00e4chlich ist, kann f\u00fcr nicht betroffene Menschen schwer nachvollziehbar sein. Unsere Verantwortung als UX Professional ist es, daf\u00fcr zu sorgen, dass wir diese Einschr\u00e4nkungen besser nachvollziehen k\u00f6nnen. Zum Beispiel indem wir uns Geschichten von Betroffenen anh\u00f6ren und uns klarmachen, dass wir an irgendeinem Punkt in unserem Leben, sp\u00e4testens im hohen Alter, sehr wahrscheinlich selbst mit Einschr\u00e4nkungen werden leben m\u00fcssen. \u00c4hnliches gilt auch bei schweren Unf\u00e4llen \u2013 jeder Mensch ohne Einschr\u00e4nkungen kann jederzeit ein Mensch mit Einschr\u00e4nkungen werden.<\/p>\n<p>Hier sind zwei Geschichten, die interessante Einblicke in das Leben mit Einschr\u00e4nkungen geben.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2zh2UMK8xf0\">BMX Professional Stephen Murray nutzt Eyetracking nach seinem schweren Unfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PXLVLSgX3Ig\">Der Ageing Suit: Wie f\u00fchlt es sich an, mit altersbedingten Einschr\u00e4nkungen zu leben?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h2>Wer oder was ist WCAG?<\/h2>\n<p>Wenn man sich mit Accessibility besch\u00e4ftigt, kommt man an den WCAG nicht vorbei. WCAG ist die Abk\u00fcrzung f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.w3.org\/TR\/WCAG22\/\">Web Content Accessibility Guidelines<\/a>, einer riesenlangen Liste voller Empfehlungen, um Webcontent zug\u00e4nglicher f\u00fcr Menschen mit Behinderung zu machen. Die WCAG des World Wide Web Consortiums\u00a0(W3C) bilden einen\u00a0internationalen Standard zur barrierefreien Gestaltung von Webinhalten und werden sogar in einigen Gesetzen als Grundlage referenziert. Die meisten Accessibility-Checklists, wie z.B. <a href=\"https:\/\/usability.yale.edu\/web-accessibility\/articles\/wcag2-checklist\">diese Accessibility Checklist der Yale University<\/a> die du im Netz finden kannst, bauen auf den WCAG auf.<\/p>\n<h2>Wer ist denn eigentlich unsere Accessibility Zielgruppe?<\/h2>\n<p>Plakativ gesprochen: ALLE.<\/p>\n<p>Accessibility ist unverzichtbar f\u00fcr einige Nutzer*innen, und n\u00fctzlich f\u00fcr alle anderen. Denn eine gute Accessibility bedeutet eine gute Usability, und davon profitiert jede*r.<\/p>\n<p>Aber schauen wir uns erst einmal ein paar Zahlen zu unserer Accessibility-Zielgruppe an. Zahlen sind immer gut.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1,3 Milliarden Menschen<\/strong> weltweit sind von Behinderung betroffen, das sind etwa 20%.<\/li>\n<li><strong>Jeder f\u00fcnfte Mensch<\/strong> ist neurodivers (z.B. betroffen von Autismus, Dyslexie, ADHS oder Legasthenie)<\/li>\n<li><strong>6 Billionen Dollar<\/strong> ist die Kaufkraft des globalen Marktes von Menschen mit Behinderungen.<\/li>\n<li><strong>3% des Internets<\/strong> sind aktuell barrierefrei f\u00fcr Menschen mit Behinderung.<\/li>\n<li><strong>60 Accessibility-Fehler<\/strong> ist die durchschnittliche Anzahl pro Website.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Was umfasst Barrierefreiheit?<\/h2>\n<p>Barrierefreiheit befasst sich mit verschiedenen Arten von Einschr\u00e4nkungen und Behinderungen, zum Beispiel visuelle, motorische, auditorische, kognitive und sprachliche Einschr\u00e4nkungen. Nicht jede Einschr\u00e4nkung geht auf eine Behinderung zur\u00fcck; auch Alter, sozialer Hintergrund oder sonstige Lebenssituationen k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, auf Barrierefreiheit angewiesen zu sein.<\/p>\n<p>Behinderungen sind au\u00dferdem aus Accessibility-Sicht nicht immer nur permanente Zust\u00e4nde. Das ist ein wichtiger Punkt, der verdeutlicht, dass jede*r jederzeit auf Barrierefreiheit angewiesen sein kann.<\/p>\n<p>Eine Behinderung kann sein:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Permanent<\/strong><br \/>\nDas bedeutet, Betroffene k\u00f6nnen ihre Situation nicht \u00e4ndern. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise Blindheit, Taubheit oder L\u00e4hmung.<\/li>\n<li><strong>Tempor\u00e4r<br \/>\n<\/strong>Das bedeutet, Betroffene m\u00fcssen die Situation aussitzen. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise ein gebrochenes Bein, eingeschr\u00e4nktes H\u00f6ren oder Sprechen aufgrund einer Erk\u00e4ltung, die M\u00fcdigkeit und Konzentrationsschw\u00e4che am Abend oder der Verlust der Brille.<\/li>\n<li><strong>Situativ<\/strong><br \/>\nDas bedeutet, dass Betroffene aus ihrer Situation herausgehen k\u00f6nnen. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise schlechte Sicht auf ein Display in hellem Sonnenlicht, Laufen auf glitschigem Untergrund, oder in einer lauten Umgebung versuchen, etwas zu verstehen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Und was hat das mit UX zu tun?<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn wir als UX Professionals die Einstiegsh\u00fcrden und den cognitive Load (die kognitive Belastung um etwas zu verstehen) auch f\u00fcr eingeschr\u00e4nkte Menschen niedrig halten, dann profitieren auch alle davon. Tun wir das nicht, werden wir manche Nutzer*innen gl\u00fccklich machen, aber viele werden wir ausschlie\u00dfen. Ein \u00e4sthetisches Design und eine ganze Reihe wohlklingender Features werden schlichtweg nutzlos, wenn sie f\u00fcr bestimmte Menschen unzug\u00e4nglich sind.<\/p>\n<p>Darum ist Accessibility bzw. Barrierefreiheit untrennbar mit UX und Usability verbunden. Eine UX \u201eusable\u201c zu nennen, die nur an manchen Stellen des UIs auch \u201eaccessible\u201c ist, w\u00e4re so als w\u00fcrde man sich als vegetarisch bezeichnen, aber nur auf Gefl\u00fcgel zu verzichten.<\/p>\n<h3>Die UX Grundprinzipien von Accessibility<\/h3>\n<p>Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) formulieren vier Grundprinzipien:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wahrnehmbarkeit<\/strong><br \/>\nInformationen und Komponenten der Benutzeroberfl\u00e4che m\u00fcssen f\u00fcr die Nutzer*innen auf eine Weise darstellbar sein, die sie wahrnehmen k\u00f6nnen, und zwar nach dem Zwei-Kanal-Prinzip. Das bedeutet, dass Informationen \u00fcber zwei Sinneskan\u00e4le wahrgenommen werden k\u00f6nnen. So m\u00fcssen visuelle Inhalte auch h\u00f6rbar gemacht werden, z.B. durch Alt-Tags f\u00fcr Bilder, die von einem Screenreader vorgelesen werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><strong>Bedienbarkeit<\/strong><br \/>\nDie Komponenten der Benutzeroberfl\u00e4che und die Navigation m\u00fcssen bedienbar sein. Schnittstellen d\u00fcrfen keine Interaktion erfordern, die Nutzer*innen mit Einschr\u00e4nkungen nicht durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Das betrifft konkret z.B. die Tastaturbedienbarkeit, auf die motorisch eingeschr\u00e4nkte und sehbehinderte Menschen angewiesen sind, oder auch eine ausreichend lange Zeitbegrenzung f\u00fcr Interaktionen.<\/li>\n<li><strong>Verst\u00e4ndlichkeit<\/strong><br \/>\nInformationen und die Bedienung der Benutzeroberfl\u00e4che m\u00fcssen verst\u00e4ndlich sein. Hier kommt neben einer klaren visuellen Sprache des Designs auch tats\u00e4chliche Sprache in Form von UX Writing ins Spiel. Eine gute Verst\u00e4ndlichkeit erreichen wir durch eine m\u00f6glichst klare, einfache Sprache, zielgerichtete Hilfen und erwartungskonforme Dialoge (zum Teil Punkte, die unter Conversational Design fallen).<\/li>\n<li><strong>Robustheit<\/strong><br \/>\nInhalte m\u00fcssen so robust sein, dass sie von einer Vielzahl von Nutzer*innen und deren assistiven Technologien zuverl\u00e4ssig interpretiert werden k\u00f6nnen und adaptive Strategien wie Browserzoom unterst\u00fctzen. Das bedeutet auch, dass Nutzer*innen in der Lage sein m\u00fcssen, auch dann noch auf Inhalte zuzugreifen, wenn sich die zugrundeliegende Technologie weiterentwickelt. (z.B. Update einer Software)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Zur Erkl\u00e4rung: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Assistive Technologien<\/strong> sind Hardware oder Software, die es Menschen mit Behinderungen erm\u00f6glichen, mit der digitalen Umgebung zu interagieren, z. B. mit einem Bildschirmleseger\u00e4t oder einer Schaltersteuerung.<\/p>\n<p><strong>Adaptive Strategien<\/strong> sind Techniken, die Menschen mit Behinderungen nutzen, um mit der digitalen Umgebung zu interagieren, z. B. die Anpassung von Plattform- und Browsereinstellungen oder die Gr\u00f6\u00dfen\u00e4nderung von Browserfenstern.<\/p>\n<p><strong>Bei Accessibility bzw. Barrierefreiheit geht\u2019s um Menschen, die wir abholen und nicht um Checklisten, die wir ab<em>haken<\/em> m\u00fcssen. Unser Ziel ist, dass Technologie f\u00fcr Menschen mit und ohne Behinderungen gut funktioniert. Nur wenn wir es schaffen, Accessibility als festen Bestandteil unserer UX Arbeit zu sehen, k\u00f6nnen wir inklusive Nutzer*innenerlebnisse schaffen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>PS: Und wie gut diese Nutzer*innenerlebnisse tats\u00e4chlich sind, k\u00f6nnen wir durch User Research messbar machen. \ud83d\ude42<\/strong><strong>\u00a0#UXResearchRules<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn ihr mehr \u00fcber das Thema erfahren m\u00f6chtet, bleibt dran!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wjd.de\/junge-wirtschaft\/er-sie-es\/anders-ist-nicht-falsch\/\">https:\/\/wjd.de\/junge-wirtschaft\/er-sie-es\/anders-ist-nicht-falsch\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deptagency.com\/de-de\/insight\/accessibility-des-e-commerce-verbessern-und-die-inklusivitaet-fuer-alle-nutzerinnen-sicherstellen-kann\/#:~:text=Die%20gr%C3%B6%C3%9Fte%20Gruppe%2C%20f%C3%BCr%20die,Internets%20f%C3%BCr%20diese%20Gruppe%20zug%C3%A4nglich\">https:\/\/www.deptagency.com\/de-de\/insight\/accessibility-des-e-commerce-verbessern-und-die-inklusivitaet-fuer-alle-nutzerinnen-sicherstellen-kann\/#:~:text=Die%20gr%C3%B6%C3%9Fte%20Gruppe%2C%20f%C3%BCr%20die,Internets%20f%C3%BCr%20diese%20Gruppe%20zug%C3%A4nglich<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de\/Webs\/PB\/DE\/gesetze-und-richtlinien\/wcag\/wcag-artikel.html#:~:text=WCAG%20ist%20ein%20internationaler%20Standard,sehr%20gut%20dokumentierten%20WCAG%2DKriterien\">https:\/\/www.barrierefreiheit-dienstekonsolidierung.bund.de\/Webs\/PB\/DE\/gesetze-und-richtlinien\/wcag\/wcag-artikel.html#:~:text=WCAG%20ist%20ein%20internationaler%20Standard,sehr%20gut%20dokumentierten%20WCAG%2DKriterien<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":69,"featured_media":0,"template":"","tags":[995,615,146],"class_list":["post-16404","blog","type-blog","status-publish","hentry","tag-accessibility-de","tag-game-accessibility","tag-ux-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/16404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/69"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/16404\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17142,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/16404\/revisions\/17142"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}