{"id":17957,"date":"2025-11-26T12:08:20","date_gmt":"2025-11-26T11:08:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.centigrade.de\/?post_type=blog&#038;p=17957"},"modified":"2025-12-09T15:43:13","modified_gmt":"2025-12-09T14:43:13","slug":"joy-to-use-wie-emotionen-unsere-digitale-erfahrung-praegen","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/blog\/joy-to-use-wie-emotionen-unsere-digitale-erfahrung-praegen\/","title":{"rendered":"Joy to Use: Wie Emotionen unsere digitale Erfahrung pr\u00e4gen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-17959\" src=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/centigradegmbh_A_minimalist_3D_clay_illustration_of_a_minimalis_3476e143-15cd-42d8-8133-b8f1ab59cda3.jpg\" alt=\"Illustration minimalist UI Design\" width=\"1000\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/centigradegmbh_A_minimalist_3D_clay_illustration_of_a_minimalis_3476e143-15cd-42d8-8133-b8f1ab59cda3.jpg 1000w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/centigradegmbh_A_minimalist_3D_clay_illustration_of_a_minimalis_3476e143-15cd-42d8-8133-b8f1ab59cda3-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/centigradegmbh_A_minimalist_3D_clay_illustration_of_a_minimalis_3476e143-15cd-42d8-8133-b8f1ab59cda3-768x430.jpg 768w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/centigradegmbh_A_minimalist_3D_clay_illustration_of_a_minimalis_3476e143-15cd-42d8-8133-b8f1ab59cda3-24x13.jpg 24w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/centigradegmbh_A_minimalist_3D_clay_illustration_of_a_minimalis_3476e143-15cd-42d8-8133-b8f1ab59cda3-36x20.jpg 36w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/centigradegmbh_A_minimalist_3D_clay_illustration_of_a_minimalis_3476e143-15cd-42d8-8133-b8f1ab59cda3-48x27.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>Im Feld der Mensch-Computer-Interaktion sind die Themen \u00c4sthetik, affektive Aspekte von Interface Design und emotionales Design immer mehr in den Fokus von User Experience gerutscht. Besonders das Buch \u201eEmotional Design: Why We Love (or Hate) Everyday Things\u201d von Don Norman aus dem Jahre 2005 pl\u00e4dierte daf\u00fcr, mehr auf das Vergn\u00fcgen und generell Emotionen im UX Design eines Produkts zu achten. Und auch in den Grundprinzipien der UX sind Emotionen eingeschlossen, wird dort schlie\u00dflich auch von \u201ejoy to use\u201c gesprochen.<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Inzwischen gestalten Designer*innen h\u00e4ufig so, dass Emotionen der Nutzer*innen angesprochen werden. Doch auch die hervorgerufenen Emotionen beeinflussen wiederum, wie Nutzer*innen mit einem System interagieren. Denn sie handeln nicht (nur) rational, sondern ihre Entscheidungen sind oft emotional gepr\u00e4gt. Beispielsweise verlassen Nutzer*innen eine Website nicht unbedingt (nur) weil sie eine Information nicht finden, sondern (auch) weil sie frustriert oder verunsichert sind.<\/p>\n<p>In diesem Artikel werden wir uns zun\u00e4chst die Grundlagen der Emotionsforschung anschauen und dann beleuchten, welche Rolle Emotionen in der UX spielen, und wie wir sie in UX Research und Design miteinbeziehen k\u00f6nnen.<!--more--><\/p>\n<h2>Psychologische Grundlagen<\/h2>\n<p>Das Verst\u00e4ndnis von Emotionen ist ein immer noch viel diskutiertes Thema in der Psychologie. Als Konsens wird nun aber zumeist gesehen, dass Emotionen<\/p>\n<ul>\n<li>auf Bewertungen von Reizen in Bezug zu den eigenen Erwartungen, Bed\u00fcrfnissen, Motiven oder Zielen beruhen. (kognitive Komponente)<\/li>\n<li>mit Reaktionen des autonomen Nervensystems einhergehen (z.B. erh\u00f6hte Herzfrequenz). (K\u00f6rperliche Komponente)<\/li>\n<li>h\u00e4ufig mit charakteristischen Gesichtsausdr\u00fccken und K\u00f6rperhaltungen verbunden sind, \u00fcber die der eigene Gef\u00fchlszustand kommuniziert wird. (Ausdruckskomponente)<\/li>\n<li>motivierende und handlungsvorbereitende Funktionen haben (Komponente der Handlungsbereitschaft)<\/li>\n<li>subjektiv sind.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gab bereits viele Versuche, Emotionen zu klassifizieren und zu bestimmen, wie viele es gibt. Ein Ansatz beruht auf der auf Charles Darwin zur\u00fcckgehenden Annahme einer begrenzten Zahl universeller und angeborener Basisemotionen. Diese werden als adaptive Reaktionssysteme betrachtet, die sich im Verlauf der Evolution als Antworten auf \u00fcberlebenswichtige Anforderungen bei der Verhaltenssteuerung entwickelt haben.<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a> Als Basisemotionen werden bspw. Freude, Trauer, Angst, \u00c4rger, Ekel und \u00dcberraschung genannt. Als Belege f\u00fcr die Emotionen wird h\u00e4ufig aufgef\u00fchrt, dass die entsprechenden Gesichtsausdr\u00fccke vermutlich angeboren sind und interkulturell sehr \u00e4hnlich sind.<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Aber welche Rolle spielen Emotionen nun im Design? Emotionen haben einen Einfluss auf den Entscheidungsprozess, lenken die Aufmerksamkeit und verst\u00e4rken bestimmte Erinnerungen gegen\u00fcber anderen. Damit sind sie eng mit Einstellungen, Motivationen und Entscheidungen der Nutzer*innen eines Produkts verbunden und beeinflussen verschiedenste Aspekte der Interaktion.<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> Auch ganz konkret konnten Forscher*innen bereits zeigen, dass bswp. Positive Emotionen die Motivation und Fixierung der Nutzer*innen steigern.<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a><\/p>\n<h2>Emotional Design: Framework<\/h2>\n<p>Das Konzept von Emotional Design wurde von Don Norman &#8211; einem der UX- und Usability-\u201eGurus\u201c &#8211; eingef\u00fchrt und soll hervorheben, dass es beim Gestalten von (digitalen) Produkten eben nicht nur um Funktionalit\u00e4t geht, sondern auch darum, eine emotionale Verbindung mit den Nutzer*innen herzustellen. Er beschreibt deshalb drei Ebenen, die gutes Design beinhaltet und auf denen Nutzer*innen interagieren<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a>:<\/p>\n<ul>\n<li>Viszerale Ebene: Diese Ebene bezieht sich auf den ersten Eindruck eines Produkts oder einer Nutzeroberfl\u00e4che. Das Design soll auf den ersten Blick beeindrucken und \u00dcberzeugen, sowie (positive) Emotionen wecken. Daf\u00fcr werden h\u00e4ufig visuelle Elemente und Farben, Formen und Texturen verwendet. Ein ansprechendes Design kann Begeisterung hervorrufen, ein unattraktives m\u00f6glicherweise Ablehnung.<\/li>\n<li>Verhaltensbezogene Ebene: Diese Ebene betrifft jegliche Interaktionen mit dem Design bzw. dem Produkt, die Nutzer*innen haben. Hier geht es um die Grundprinzipien von UX Design, wie, dass das Produkt einfach und intuitiv zu bedienen ist und wie es die Nutzer*innen in ihren Handlungen beeinflusst. Besonders ein reibungsloser und angenehmer Interaktionsprozess kann ein Gef\u00fchl von Zufriedenheit vermitteln, besagte \u201ejoy to use\u201c. Andersrum f\u00fchrt ein inkonsistentes und negatives Erlebnis zu Frustration f\u00fchren.<\/li>\n<li>Reflektive Ebene: Diese Ebene betrifft die langfristige Wirkung und Bedeutung eines Produkts, und welche emotionalen Erinnerungen und Assoziationen damit verbunden bleiben. Dies kann ein Produkt dann erreichen, wenn es bei den Nutzer*innen selbstbezogene Gef\u00fchle hervorruft, z.B. Wertsch\u00e4tzung.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine Studie einer Gruppe indonesischer Forscher*innen hat die Ebenen genauer untersucht. Daf\u00fcr haben sie sich verschiedene (digitale) Produkte angeschaut und herausgearbeitet, welche Elemente Emotionen hervorgerufen haben. Sie haben beispielsweise herausgefunden, dass spielerische Farben, Illustrationen und Gamification zu Freude f\u00f6rdern und au\u00dferdem Nutzer*innen motivieren. Gleichzeitig reduzieren beruhigende Farben, Animationen und Musik Stress. Im Gesundheitswesen f\u00fchrt z.B. Naturlicht zu weniger Stress und besserer Genesung \u2013 und Personalisierung und spielerische Elemente bei Healthcare-Apps erh\u00f6hen Motivation und damit auch die Therapieadh\u00e4renz.<\/p>\n<p>Aber auch interaktive oder technische Elemente l\u00f6sen Emotionen aus. Motivation kann auch durch positives Feedback in Form von kleinen Microinteraktionen wie Animationen von Buttons, Sounds oder einfach Best\u00e4tigungen gest\u00e4rkt werden. Lange Ladezeiten und unklare Fehlermeldungen erzeugen hingegen \u00c4rger, der das Risiko von Abspr\u00fcngen erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Die Forscher*innen haben schlussendlich drei wichtige Prinzipien herausgearbeitet. Erstens, es gilt eine gewisse \u00e4sthetische Attraktivit\u00e4t \u2013 d.h., sch\u00f6nes Design l\u00f6st positive Emotionen aus. Zweitens, emotionales Design darf die Nutzbarkeit nicht beeintr\u00e4chtigen und Funktionalit\u00e4t muss bestehen bleiben. Und zuletzt sollte der Entwicklungsprozess weiterhin nutzerzentriert bleiben und das Produkt nahtlos in das Leben der Nutzer*innen passen.<\/p>\n<h2>Methoden, um Emotionen zu erfassen<\/h2>\n<p>Aus diesen und nat\u00fcrlich weiteren Studien geht hervor, dass Emotionen eine gro\u00dfe Rolle spielen k\u00f6nnen in der Nutzung von (digitalen) Produkten. Es ist also praktisch, Emotionen von Nutzer*innen rechtzeitig zu erfassen und darauf einzugehen. Im UX Research gibt es daf\u00fcr verschiedene M\u00f6glichkeiten. Eine M\u00f6glichkeit ist es, Nutzer*innen direkt zu ihren Emotionen zu befragen. Das ist m\u00f6glich in Interviews oder Frageb\u00f6gen. Zwei bekannte Beispiele daf\u00fcr sind der Self-Assessment-Manikin<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> (SAM) und die Positive and Negative Affect Schedule<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a> (PANAS). SAM misst Valenz, Arousal und Dominanz sprachunabh\u00e4ngig \u00fcber Piktogramme und ist damit schnell, aber auch eher erregungsorientiert. Die PANAS hingegen misst Affekte, also eher Stimmungen als Emotionen, kann aber einen guten Anhaltspunkt f\u00fcr die Gef\u00fchlslage der Nutzer*innen geben.<\/p>\n<p>Selbstberichte sind nat\u00fcrlich immer subjektiv und anf\u00e4llig f\u00fcr Verzerrungen, wie z.B. Erinnerungseffekte. Daf\u00fcr sind sie aber am einfachsten und unkompliziertesten durchzuf\u00fchren. Eine Alternative (wenn man mehr M\u00f6glichkeiten und Mittel hat) sind verhaltensbasierte Verfahren oder sogar physiologische Verfahren. Emotionen spiegeln sich, wie wir oben gesehen haben, im Verhalten wider, weshalb die Beobachtung von Nutzer*innen manchmal schon Indiz f\u00fcr Gef\u00fchle und Stimmung geben kann. Auch das Think-Aloud Verfahren mit einem Fokus auf Emotionen kann eine M\u00f6glichkeit sein. Diese Methoden erfordern aber mehr Interpretation. Physiologische Verfahren wie die Messung der Herzfrequenz, des Hautleitwerts, der das Erregungsniveau messen kann, oder sogar EEGs sind objektive und valide Verfahren, die in unserem Bereich aber kaum Anwendung finden, und eher in der akademischen Forschung zu verorten sind.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Emotionen beeinflussen, wie Menschen Produkte wahrnehmen, nutzen und in Erinnerung behalten. Auf Normans drei Ebenen \u2013 viszeral, behavioral und reflektiv \u2013 pr\u00e4gen sie den ersten Eindruck, die Handlungsfreude und die langfristige Bindung. Studien zeigen, dass Design- und Interaktionselemente sowohl Freude und Motivation, als auch Frustrationen hervorrufen k\u00f6nnen. Und auch andersrum beeinflusst die Gef\u00fchlslage von Nutzer*innen, wie sie sich verhalten und ein (digitales) Produkt nutzen. Es lohnt sich also, schon im Entwicklungsprozess Emotionen mitzudenken und im UX Research zu erfassen. Nur wenn \u00c4sthetik, Funktionalit\u00e4t und Nutzerzentrierung zusammenkommen, entsteht wirklich \u201ejoy to use\u201c.<\/p>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Norman, D., &amp; Nielsen, J. (2024, January 19). <em>The definition of user experience (UX)<\/em>. Nielsen Norman\u00a0 Group. https:\/\/www.nngroup.com\/articles\/definition-user-experience\/<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Hoyer, J., &amp; Knappe, S. (Eds.). (2020).\u00a0<em>Klinische Psychologie &amp; Psychotherapie<\/em>. Springer Berlin.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Plutchik, R. (1980). <em>Emotion. A psychoevolutionary synthesis. <\/em>New York: Harper &amp; Row.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Ekman, P. (1992). Are there basic emotions. <em>Psychological Review, 99<\/em>(3), 550-553.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Carvalho, M., &amp; Oliveira, L. (2017). Emotional Design in Web Interfaces.\u00a0<em>Observatorio (OBS*)<\/em>,\u00a0<em>11<\/em>(2).<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> Isen, A. M. (1993). Positive affect and decision making. In <em>M. Lewis &amp; J. M. Haviland (Eds.), Handbook of emotions<\/em> (pp. 261-277). New York, US: Guilford Press.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Norman, D. (2005). <em>Emotional Design: Why We Love (or Hate) Everyday Things<\/em>. Basic Books.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> Bradley, M. M., &amp; Lang, P. J. (1994). Measuring emotion: the self-assessment manikin and the semantic differential.\u00a0<em>Journal of behavior therapy and experimental psychiatry<\/em>,\u00a0<em>25<\/em>(1), 49-59.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Watson, D., Clark, L. A., &amp; Tellegen, A. (1988). Development and validation of brief measures of positive and negative affect: the PANAS scales.\u00a0<em>Journal of personality and social psychology<\/em>,\u00a0<em>54<\/em>(6), 1063.<\/p>\n","protected":false},"author":76,"featured_media":0,"template":"","tags":[1042,146,390,756],"class_list":["post-17957","blog","type-blog","status-publish","hentry","tag-emotional-design","tag-ux-de","tag-ux-design","tag-ux-research-de-2"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/17957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/76"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/17957\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17961,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/17957\/revisions\/17961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}