{"id":9171,"date":"2018-10-02T13:00:30","date_gmt":"2018-10-02T11:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.centigrade.de\/blog\/?p=9171"},"modified":"2018-10-02T13:10:06","modified_gmt":"2018-10-02T11:10:06","slug":"rettet-den-lebensraum-eurer-projektidee","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/blog\/rettet-den-lebensraum-eurer-projektidee\/","title":{"rendered":"Rettet den Lebensraum eurer Projektidee"},"content":{"rendered":"<p>Was ist eigentlich mit dem Hype um <a href=\"https:\/\/www.airbnb.de\/a\/?af=43720035&amp;c=.pi0.pk4279427145_195219826949_c_12026464216&amp;gclid=EAIaIQobChMI2Yfqr63b3QIVz5TtCh1JGQyZEAAYASAAEgJ3__D_BwE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AirBnB<\/a>? \u00dcber <a href=\"http:\/\/Booking.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Booking.com<\/a> kann man mit viel weniger Aufwand \u00dcbernachtungen buchen und kann sogar, wenn man Gl\u00fcck hat, noch richtig fette Rabatte abstauben.<\/p>\n<p>Beide Apps bzw. die dahinter stehenden Portale bedienen grob gesehen das gleiche <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Needs_analysis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">User Need<\/a> was da lautet: \u201eIch m\u00f6chte g\u00fcnstig an einem fremden Ort \u00fcbernachten\u201c. Allerdings haben beide ein v\u00f6llig unterschiedliches Mission Statement und die Interfaces sehen komplett anders aus, weil sie daraus resultierend auch ihre Schwerpunkte v\u00f6llig anders gesetzt haben. UX Designer, die mit Lean UX oder dem Centigrade Ansatz Continuous UX arbeiten, bauen ihre Konzepte f\u00fcr die User Experience konsequent auf User Needs einer geeigneten Persona auf. Wenn beide aber auf dem gleichen User Need aufbauen, wie k\u00f6nnen die Ergebnisse dann so unterschiedlich sein?<a href=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/MockUp.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9172\" src=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/MockUp.jpg\" alt=\"\" width=\"1028\" height=\"685\" srcset=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/MockUp.jpg 1500w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/MockUp-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/MockUp-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/MockUp-640x427.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 1028px) 100vw, 1028px\" \/><\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Antwort ist so einfach wie frustrierend: das Need zu kennen liefert nicht automatisch die beste L\u00f6sung. An dieser Stelle muss man kreativ werden. Daf\u00fcr sind AirBnB und Booking. com sehr sch\u00f6ne Beispiele.<\/p>\n<p>Bei Booking. com hat man das User Need \u201eIch m\u00f6chte g\u00fcnstig an einem fremden Ort \u00fcbernachten\u201c interpretiert mit, was ja auf der Hand liegt: \u201eIch m\u00f6chte ein Hotel buchen\u201c. Das Konzept Hotel ist bekannt und bietet einen riesigen, lukrativen Markt. Booking\u2019s Strategie spielt mit der Un\u00fcberschaubarkeit und Gr\u00f6\u00dfe des Marktes. Sie haben quasi eine Suchmaschine entwickelt die speziell auf Hotels zugeschnitten ist, indem sie den spezielleren User Needs von Touristen auf der Hoteljagd entgegenkommen. Booking. com zeigt sogar an, wie viele Leute ein Zimmer in der letzten Stunde gebucht haben. Das zeigt nicht nur wie beliebt das Hotel ist, sondern gibt einem noch das Gef\u00fchl, dass man mit schnellem Handeln einen echten Vorteil gewinnen kann. Alles gute Ideen f\u00fcr dieses Ziel.<\/p>\n<p>AirBnB dagegen hat das User Need \u201eIch m\u00f6chte g\u00fcnstig an einem fremden Ort \u00fcbernachten\u201c mit frischen Blick betrachtet, ist nicht auf den offensichtliche Zug \u201eHotels\u201c aufgesprungen, sondern hat sich auf das uralte Prinzip der Gastfreundschaft konzentriert und so etwas wie \u201eIch m\u00f6chte in der Fremde bei jemanden zu Gast sein\u201c interpretiert. Daraus resultiert eine Idee die einen ganz neuen Markt geschaffen hat.<\/p>\n<p>Beide Portale haben ihre Berechtigung, aber das Beispiel zeigt, wie man mit sehr \u00e4hnlichen Zielen und Bed\u00fcrfnissen der Nutzer zu v\u00f6llig unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann. Design ist immer noch keine Wissenschaft, auch wenn wir im Interaction Design anstreben, unsere Entscheidungen auf eine stabile Basis zu stellen, User Research machen und unsere Ergebnisse qualitativ und \/ oder quantitativ auswerten. Alle diese Schritte auf dem Weg zu einem stabilen und wohl durchdachten Interface sind viel Arbeit mit \u00a0und mit dem Risiko von Fehlinterpretationen behaftet. Das macht es nicht leicht sich seinen kreativen Freiraum zu bewahren, deswegen m\u00f6chte ich in diesem Artikel eine Lanze brechen f\u00fcr Ideen und Freiraum innerhalb der Constraints und Requirements, mit denen wir als Konzept- und UX Designer arbeiten.<\/p>\n<h3>Ideation<\/h3>\n<p>\u201eIdeation\u201c klingt immer ein bisschen esoterisch mysteri\u00f6s, nach einer g\u00f6ttlichen Eingebung oder einem talentierten Genie. Das liegt daran, dass eine Idee so machtvoll und so richtungsweisend sein kann. Die richtige Idee kann ein Game Changer f\u00fcr einen ganzen Markt bedeuten und kann sich dabei formlos von Geist zu Geist transportieren, wenn sie griffig und gut ist, siehe AirBnB.<\/p>\n<p>Ich will keinem Designer unterstellen, dass er keine Ideen hat. Als Designer, aber auch als Programmierer oder Projektleiter hat man st\u00e4ndig Ideen, weil man st\u00e4ndig Probleme zu l\u00f6sen hat. Sei es so ein Problem wie \u201eDer Nutzer versteht nicht was dieser Button ausl\u00f6st, wie kann man ihn besser benennen?\u201c oder auch etwas, was erstmal nur indirekt mit dem Projektergebnis zu tun hat wie \u201eDas Team kann auf Grund einer Abh\u00e4ngigkeit zu anderen Teams die Sprintaufgabe nicht abschlie\u00dfen, wie kann man die Blockade l\u00f6sen?\u201c Jedes Glied in der Software Entwicklung ist t\u00e4glich mit seinen eigenen gro\u00dfen und kleinen Problemen konfrontiert und entwickelt Ideen wie es sie l\u00f6sen kann. Hinzu kommen noch die vielen Anforderungen, die die verschiedenen Teammitglieder aneinander stellen oder die aus dem Lastenheft auf die Designer einprasseln. Da ist es nicht selten schon ein Erfolg, wenn man auf dem Papier alle Anforderungen erf\u00fcllt. Aber nur \u201eFeature Complete\u201c ist zu oft einfach nicht genug. Letztendlich werden ja genau aus diesem Grund UX Designer in einem Projekt hinzuschaltet.<\/p>\n<p>Worauf ich hinaus will ist, dass man zwischen all den Herausforderungen vielleicht dem Risiko unterliegt an den entscheidenden Stellen den offensichtlichen L\u00f6sungsweg einzuschlagen und dabei die Chance zu einem Game Changer verpasst. AirBnB hat sich getraut, nicht den etablierten Pfaden zu folgen und es damit geschafft die ganze Branche aufzur\u00fctteln. Um das Endprodukt aus der Masse hervorzuheben, um die Gesch\u00e4ftsleitung f\u00fcr weiteres Budget zu begeistern oder um der Konkurrenz ein St\u00fcck voraus zu sein, reicht es nicht aus, die vielen kleinen und gro\u00dfen Probleme nur zu l\u00f6sen. Daf\u00fcr muss man sich \u00fcber die Schwelle der schnellen L\u00f6sung hinaus ins offene Wasser wagen. Es bedarf einer Vision, einer Richtung, an der alles gemessen werden kann. Einen kraftvollen Sprung, der das ganze Team in die richtige Bahn katapultiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/IsoIllustration.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9174 size-full\" src=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/IsoIllustration.png\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"620\" srcset=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/IsoIllustration.png 530w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/IsoIllustration-256x300.png 256w\" sizes=\"auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Innovationstreiber UX?<\/h3>\n<p>Von Designern erwartet man Kreativit\u00e4t, insbesondere in der Apps- und Services Welt. Wird allerdings eine Industriemaschine, ein medizinisches Ger\u00e4t oder andere Hardware produziert, werden die meisten Leute einen Ingenieur als treibende Kraft f\u00fcr Innovation erwarten. An Universit\u00e4ten h\u00e4lt man die Wissenschaftler f\u00fcr die Innovationstreiber, im Silicon Valley eher die Hacker oder Informatiker\u2026<\/p>\n<p>Eigentlich ist es v\u00f6llig egal von wem die Idee kommt. Laut Design Thinking Methoden entstehen guten Ideen sogar erst dann, wenn man Leute mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und Hintergr\u00fcnden gemeinsam brainstormen l\u00e4sst. Der Erfindermythos und die dabei mitschwingende Egomanie eines einzelnen Genies, hat keinen Platz in echten Entwicklerteams. Daher w\u00e4re es falsch, von einer Rolle alleine zu erwarten, dass sie f\u00fcr die Idee verantwortlich ist. Wichtig ist allerdings, dass es jemanden im Projektteam gibt, der Raum f\u00fcr Ideation schafft, der die Perspektiven der Leute zusammenbringt und quasi einen N\u00e4hrboden f\u00fcr Innovation erm\u00f6glicht, insbesondere in widrigen Umst\u00e4nden.<\/p>\n<p>Es ist kein Wunder, dass gro\u00dfe Innovationsgiganten wie Google bekannterweise mit ganz anderem Arbeitsethos an Recruiting und Projektentwicklung heran gehen. Dort werden aus der Infrastruktur des Arbeitsumfeldes heraus Freir\u00e4ume geschaffen, damit Leute zusammenkommen, ihre Probleme diskutieren und neue Projekte gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Leider k\u00f6nnen sich die Projektteams au\u00dferhalb von milliardenschweren Tech-Giganten sowas selten leisten, aber man kann sich von den Methoden bei Google und Co die Systematik abschauen.<\/p>\n<ul>\n<li>Verschiedene Perspektiven vereinen<\/li>\n<li>Ein Forum f\u00fcr Brainstorming schaffen<\/li>\n<li>Verschiedene Richtungen ausloten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei Centigrade haben wir auf dieser Grundlage das Format Concept Ideation Workshop entwickelt, eine Methode, bei der zu Anfang des Projektes, sobald die Requirements feststehen, alle wichtigen Stakeholder die M\u00f6glichkeit bekommen sowohl ihre bereits bestehenden (L\u00f6sungs-) Ideen einzubringen als auch gemeinsam neue Ideen zu entwickeln und zu diskutieren.<\/p>\n<p>Man darf dabei ein wichtiges Problem nicht au\u00dfer Acht lassen. Der User sitzt (in den meisten F\u00e4llen) nicht mit im Workshop. Obwohl er der wichtigste Stakeholder ist, hat er keine Stimme im Projekt. Daher ist es eine der wichtigsten Aufgaben des UX Designers, die Nutzer-Perspektive einzunehmen und dessen Bed\u00fcrfnisse immer wieder zum Anker der Diskussionen zu machen. Die Persona, f\u00fcr die das Produkt designt wird, darf bei der Ideation nicht au\u00dfer Acht gelassen werden. Wenn der UX Designer also den Anspruch hat, seinem User gute Erlebnisse zu erm\u00f6glichen, muss es f\u00fcr ihn dazu geh\u00f6ren, dass das Team nicht auf \u201eFeature Completeness\u201c hinarbeitet, sondern sich h\u00f6here Ziele steckt. Der UX Designer tr\u00e4gt daher vielleicht sogar mehr als die anderen Disziplinen im Team eine Verantwortung f\u00fcr Ideation und Innovation und sollte sich als treibende Kraft daf\u00fcr verstehen.<\/p>\n<h3>Das Team an Bord holen<\/h3>\n<p>Der Concept Ideation Workshop erm\u00f6glicht es nicht nur, dass Ideen \u00fcberhaupt geboren werden, sondern erleichtert auch ihr \u00dcberleben. Es gibt viele Gr\u00fcnde, wieso Ideen sterben und niemals umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Wenn die Technologie es nicht zul\u00e4sst, ist das meist erstmal ein Ideenkiller, es kann aber auch dazu befl\u00fcgeln ganz neue Technologien einzubinden oder sogar (wenn ganz viel Budget und Know-How vorhanden ist) zu entwickeln.<\/p>\n<p>Es kommt auch vor, dass man trotz guter Methodik schlechte Ideen hervorbringt, die dem Abgleich mit realen Bed\u00fcrfnissen, der Marktsituation oder einem \u201eSanity-Check\u201c nachdem man einmal dar\u00fcber geschlafen hat, nicht standhalten. Diese Ideen muss man in W\u00fcrde sterben lassen.<\/p>\n<p>Aber wirklich tragisch ist es, wenn gute Ideen im Keim ersticken, weil das Projektteam nicht gemeinsam an einem Strang zieht, wenn Offenheit f\u00fcr eine neue Richtung fehlt, weil Egos aufeinandertreffen oder weil bestehende L\u00f6sungen \u00fcber neue favorisiert werden. Das kommt in den besten Teams vor und kann auch niemanden vorgeworfen werden. Es ist ganz klar, dass das, was man versteht oder erprobt hat, \u00fcber eine vermeintlich fadenscheinige unausgereifte Idee favorisiert wird. Doch man kann diesem Problem begegnen, indem man alle Stakeholder, insbesondere die, die skeptisch sind oder gegenteilige Meinungen vertreten, in die Ideenfindung einbezieht, ihnen Raum gibt, sich einzubringen und diese m\u00f6glicherweise tats\u00e4chlich noch unausgereiften Ideen gemeinsam weiter zu entwickeln.<\/p>\n<p>Wie zuvor beschrieben ist es hilfreich, verschiedene Perspektiven ins Brainstorming einzubeziehen und in unserer Erfahrung ist es bisher nie vorgekommen, dass eine gegenteilige Meinung die gemeinsame Ideation unm\u00f6glich gemacht hat. Wenn man die Bedenken der Stakeholder sofort adressiert und als Anforderungen oder Rahmenbedingungen aufnimmt, profitiert die Idee davon und man kann die Sorgen der Stakeholder mildern oder sogar ganz nehmen, so dass es ihnen erm\u00f6glicht wird, sich auf die gemeinsam erarbeitete Idee einzulassen.<\/p>\n<h3>Zielsetzung nicht aus den Augen verlieren<\/h3>\n<p>Bei all der Argumentation zu Freiraum und Kreativit\u00e4t ist ganz klar, dass kein UX Designer oder Product Owner oder anderes Teammitglied daran interessiert ist seine Zeit mit Luftschl\u00f6ssern zu vergeuden. Bei der Ideation muss man die Balance finden zwischen Projekt Deadlines und Budgets, Business Ziel und Freiraum f\u00fcr Innovation. Diesen Spagat kann man nicht das ganze Projekt \u00fcber halten, daher haben wir bei Centigrade eine kurze aber obligatorische Ideation Phase eingef\u00fchrt, innerhalb derer die Ziele der Persona auf die wichtigsten User Stories heruntergedampft werden und man innerhalb dieser festen Grenzen alle Ideen zul\u00e4sst. (Wer mehr \u00fcber die Methodik und den Concept Ideation Workshop erfahren will, kann unser passendes Seminar besuchen)<\/p>\n<p>Ziel dieser Ideation Phase ist es eine tragende Idee, eine Konzeptmetapher oder ein spezifisches mentales Modell der Persona zu formulieren. Diese Basis erm\u00f6glicht es nun, eine User Story nach der anderen gewissenhaft auszuarbeiten, mit dem Wissen, dass man auf einer bahnbrechenden Idee aufsetzt. Dieser (auf dem Papier) sehr einfache Kniff, bringt eine gro\u00dfe Erleichterung in der folgenden Designphase mit sich. Wenn eine Grundidee besteht, an die alle im Team glauben, wird die Ausarbeitung von anschlie\u00dfenden User Needs von weiteren MVPs und auch von Microinteraktionen sehr viel leichter, weil man alles an dem Kompass dieser Idee ausrichten kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/grafik1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9183 size-full\" src=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/grafik1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/grafik1.jpg 400w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/grafik1-300x139.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a>Die Features bei AirBnB unterscheiden sich theoretisch nicht mehr so grundlegend von Booking. Bei beiden kann man nach Reisedatum, Ort und Anzahl der Personen filtern, bei beiden kann man eine Merkliste zusammenstellen, bei beiden kann man Bewertungen lesen. Aber AirBnB verbindet das alles mit einem Social Network Gedanken, indem sie \u00fcberall die Gastgeber und G\u00e4ste vorstellen, die Leute in pers\u00f6nlichen Kontakt treten lassen um zu buchen und die Individualit\u00e4t ihrer Unterk\u00fcnfte zelebrieren. Man muss solchen Ideen Raum zugestehen, damit sie das Licht der Welt erblicken k\u00f6nnen, denn eine neue und innovative Grundidee strahlt automatisch auf das ganze Interface aus und hebt es von anderen Interfaces, ja sogar von anderen Produkten ab. Dieses Potential sollte in G\u00e4nze ausgesch\u00f6pft werden, anstatt es schon im Keim zu ersticken.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zur Ideation und dem Design-Prozess allgemein gibt es auf unserer <a href=\"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/leistungen\/ux-design\">Website<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"author":37,"featured_media":0,"template":"","tags":[100,599,116],"class_list":["post-9171","blog","type-blog","status-publish","hentry","tag-design-prozess","tag-design-thinking-de","tag-konzeptuelles-design"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/9171","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/37"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/9171\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9171"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9171"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}