{"id":9729,"date":"2019-07-18T08:21:33","date_gmt":"2019-07-18T06:21:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.centigrade.de\/blog\/?p=9729"},"modified":"2019-09-13T15:24:15","modified_gmt":"2019-09-13T13:24:15","slug":"digitalisierung-und-user-experience-warum-industrie-4-0-neu-definiert-wer-wie-mit-wem-redet","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/blog\/digitalisierung-und-user-experience-warum-industrie-4-0-neu-definiert-wer-wie-mit-wem-redet\/","title":{"rendered":"Digitalisierung und User Experience \u2013 Warum Industrie 4.0 neu definiert, wer wie mit wem redet"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9741\" src=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Industry40.jpg\" alt=\"Industrie 4.0\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Industry40.jpg 900w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Industry40-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Industry40-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal: Industrie 4.0 hat nat\u00fcrlich viel mit Technik, Computern, Software, Maschinen, Internet und intelligenten Datenanalysen zu tun. Diese Einfl\u00fcsse sind ja an sich nichts neues, sondern in den letzten 30-40 Jahren schon bestimmend in der Industrie gewesen. Wir erinnern uns, wie nach und nach der Computer (oft ein 286er AT), die mechanische Schreibmaschine aus dem B\u00fcro verdr\u00e4ngt hat\u2026 und mit ihr auch alles was damals dazu geh\u00f6rt hatte vom Tipp-Ex (mit dem speziellen Geruch nach L\u00f6sungsmittel) \u00fcber das Kohlepapier bis hin zu den Farbb\u00e4ndern. Sp\u00e4ter folgten die ersten Akustik-Koppler Modems, die das B\u00fcro \u201eh\u00f6rbar\u201c mit dem Internet und Datendiensten verbunden haben. Kurz darauf kamen die Diskussionen, ob und wer denn tats\u00e4chlich unbedingt einen Farbmonitor braucht: \u201eEhrlich? Einen Farbmonitor? Wof\u00fcr soll das gut sein?\u201c<br \/>\nAlso ist uns die Ver\u00e4nderung in der Art und Weise der Arbeit nicht unbekannt \u2013 nur vergessen wir schon mal, wie sehr sich die Erfahrung des Benutzers mit einem interaktiven System ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Industrie 4.0 &#8211; Ver\u00e4nderung ist nicht neu, sondern essentiell<\/h2>\n<p>Doch heute geht es um das \u201e4.0\u201c in \u201eIndustrie 4.0\u201c. Denn diese Zahl steht f\u00fcr die Revolution in der Vernetzung von industriellen Komponenten und der damit einhergehenden Digitalisierung von Interaktionen und Informationen, der sich die Industrie gegen\u00fcbersieht. Ob es wirklich eine Revolution oder doch eher eine Evolution ist, die zu einem Paradigmenwechsel f\u00fchrt, sei dahingestellt \u2013 es h\u00e4ngt davon ab, wie die Industrie, die Menschen und die Gesellschaft damit umgehen. Um dieses Thema Industrie 4.0 und UX grunds\u00e4tzlich zu beschreiben, formuliere ich die folgenden Hypothesen, von denen einige dem geneigten Leser sicher schon bekannt vorkommen:<\/p>\n<ul>\n<li>Benutzer erwarten ebenso hohe Nutzungsqualit\u00e4ten in Arbeitssystemen wie in Systemen, die privat genutzt werden.<\/li>\n<li>Benutzer sind heutzutage weniger bereit, schlechte Nutzungsqualit\u00e4ten in Arbeitssystemen hinzunehmen.<\/li>\n<li>Benutzer neigen dazu, neuen Arbeitssystemen weniger zu vertrauen als privat genutzten Systemen (Bsp: die Angst am Arbeitsplatz eigene Meinungen oder Aktivit\u00e4ten preiszugeben \/ protokollieren lassen \u2013 dazu aber im Gegensatz ohne Probleme ein Foto vom leckeren, laktosefreien Cappuccino an der Strandbar in B\u00fcsum zu posten).<\/li>\n<li>Industrie 4.0 fordert die Umgestaltung der bestehenden Berufsbilder.<\/li>\n<li>Industrie 4.0 bedingt eine neue Strategie der Kommunikation von Menschen und Maschinen, sowie von Menschen untereinander.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nanu! Diese letzte Hypothese klingt so gar nicht nach \u201eIndustrie 4.0\u201c, nach Innovation und Digitalisierung. Soll Industrie 4.0 mir jetzt auch vorschreiben, mit wem ich reden darf? Schreibt mir irgendein geheimnisvolles Industrie 4.0 Gremium mit ebenso geheimnisvollem Headquarter in den H\u00f6hlen der Schw\u00e4bischen Alb einen Sprachkodex zur Digitalisierung mit vielen Lehnw\u00f6rtern aus dem Englischen, Denglischen und Beamtendeutsch vor? Reden wir in der Wirtschaft dann nur noch so wie: \u201eIm Rahmen der Einlassung des Projektantragstellers wird der Increase of Efficiency f\u00fcr Handy und Portable-Usage im Rahmen der Motion \u201cSuper-Push-4-Market\u201c f\u00fcr Innovationen der Man-Robot-Interaction unter den folgenden Schl\u00fcssel-KPIs engaged:\u201c (ich h\u00f6re ja schon auf, mir tut das ja auch weh\u2026)<\/p>\n<p>Nein \u2013 so \u201eeinfach\u201c ist es nat\u00fcrlich nicht. Mit Begriffen um sich werfen ist tats\u00e4chlich die naheliegende M\u00f6glichkeit. Billig, einen allgemeinen Konsens heuchelnd und in der Regel v\u00f6llig bedeutungslos \u2013 Industrie 4.0 durch Marketing-Wortplatzhalter, das ist immer noch weit verbreitet. Dadurch wird aber in der Konsequenz das Thema geschw\u00e4cht, beliebig und nicht mehr steuerbar.<\/p>\n<p>Aber wir sehen uns einer ganz anderen Herausforderung gegen\u00fcber. Im Kontext der Ver\u00e4nderungen bei Industrie 4.0 verorten wir das Handlungsfeld \u201ezwischenmenschliche Prozesse und Kommunikation\u201c in der Systemergonomie und im Personalwesen. Nicht wenige Industrie 4.0-Verantwortliche hat dieses Thema \u00fcberrascht \u2013 geht es bei der Digitalisierung denn nicht nur um Technologie &amp; Vernetzung? Nein, tats\u00e4chlich geht es, wie bei allen Themen, bei denen der Mensch eine essentielle Rolle spielt, um die ergonomische Dimension der Interaktion zwischen Mensch und System. Wenn Maschinen, intelligente Bots und Assistenten dem Menschen Arbeit abnehmen, wenn sie Kommunikationskan\u00e4le \u00fcbernehmen oder wenn Konsensbildung auf Grundlage von Daten und Algorithmen basiert, ver\u00e4ndert sich zwangsl\u00e4ufig der Charakter der zwischenmenschlichen Kommunikation. Anstatt sich \u00fcber einzelne Arbeitsschritte oder die Datenqualit\u00e4t auszutauschen, Arbeitsanweisungen zu erteilen oder korrigierende Informationen einzuholen, wird sich die Kommunikation zu einem Kanal der Metainformation auspr\u00e4gen. Das bedeutet, dass Information zwischen Menschen nicht so sehr das Produkt sondern das System auf einer h\u00f6heren Abstraktionsebene beinhalten wird. Ein Beispiel aus der \u201eSteinzeit\u201c der Computer soll das verdeutlichen. Ein Benutzer musste damals mittels Kommandozeile einem System mitteilen, welche \u00a0einzelnen, spezifischen Parameter ein Befehl (SORT) ben\u00f6tigt, um ein spezielles Ergebnis zu erzeugen:<\/p>\n<p>SORT \/R \/+2 d:\\samplesort.txt \/O d:\\output.txt<\/p>\n<p>Heute ist das \u00fcber nat\u00fcrliche Sprache im digitalisierten Umfeld m\u00f6glich \u2013 kommuniziert wird die <em>Methode<\/em> der Sortierung, nicht mehr eine Vielzahl an Befehlen:<\/p>\n<p><em>\u201eSortiere die Eintr\u00e4ge in Samplesort nach dem 2. Buchstaben r\u00fcckw\u00e4rts und speichere das Ergebnis in die Datei Output.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Diese Spannweite zwischen einer reglementierten, formalisierten und sehr reduzierten Kommandosprache und der nat\u00fcrlichen, lebendigen Sprache ist auch durch das folgende Beispiel zu fassen:<\/p>\n<p>F\u00fcr das Betriebssystem DOS der 80er Jahre gab es 78 W\u00f6rter, die rein als Anweisungen fungierten. Der Vorg\u00e4nger CP\/M kannte in der Version 3 insgesamt nur 32 Befehle. In der Kommandosteuerung-Applikation (Eingabeaufforderung) von Windows 10 sind es hingegen 85, in der sogenannten PowerShell (der \u201eKommandozeilen-Version\u201c des Windows 10 Betriebssystems) sind es 485 Befehle, die weiterhin mit einer eigenen Skriptsprache einhergehen.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber stehen die nat\u00fcrlichen, gesprochenen Sprachen, deren Wortschatz ganz andere Dimensionen hat. Im Englischen zwischen 500.000 und 600.000 W\u00f6rtern, im Deutschen um die 500 000, im Franz\u00f6sischen um die 350 000.<\/p>\n<div id=\"attachment_9735\" style=\"width: 518px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9735\" class=\"size-full wp-image-9735\" src=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Beispielbefehle-Assembler-Codes.jpg\" alt=\"Beispielbefehle Assembler Codes\" width=\"508\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Beispielbefehle-Assembler-Codes.jpg 508w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Beispielbefehle-Assembler-Codes-300x125.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><p id=\"caption-attachment-9735\" class=\"wp-caption-text\">Beispielbefehle eines Assembler Codes. Diese Abstraktion von Befehlen zur Programmierung eines Systems f\u00fchrte in fr\u00fcheren Formen der Mensch-Maschine-Kommunikation de facto zu einer Ausgrenzung von \u201eLaien\u201c<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Lasst Sprache ihre Arbeit machen<\/h2>\n<p>Sprache alleine l\u00f6st das Problem einer neuen Mensch-Maschine-Kommunikation noch nicht. Denn Sprache ist ohne Kontext sinnlos und nicht aufgabenangemessen. Dabei sind nicht nur die naheliegenden Homonyme wie \u201eReif\u201c, \u201eKiefer\u201c, \u201eHahn\u201c gemeint. Menschliche Sprache ist wunderbar ungenau\u2026 und erlaubt Interpretationen und Adaptionen an die unterschiedlichen Lebenssituationen.<\/p>\n<p>Auch hier einige Beispiele<br \/>\n\u201eWie wird morgen das Wetter?\u201c \u2013 das ist ja erst mal eine einfache Frage. Allerdings f\u00fcllen wir durch unseren gelernten sozialen im Kontext einer Konversation wichtige Informationen ein. So ist der Ortsbezug nicht explizit genannt\u2026 zielt die Frage auf die aktuelle Position, in der sich der Fragende befindet? Oder ist die Frage allgemeiner gehalten? Auf der anderen Seite nehmen wir an, dass der Gefragte wei\u00df, welcher Tag heute und welcher Tag morgen ist \u2013 das Datum darf also als bekannte Gr\u00f6\u00dfe vorausgesetzt werden.<\/p>\n<p>\u201eWelches Angebot ist besser?\u201c \u2013 Ganz spannend, denn diese kurze Frage ist nicht so einfach zu beantworten, wenn wir die Kriterien f\u00fcr \u201ebesser\u201c nicht kennen. Sollen wir Angebote nach Preis, Leistung, Verf\u00fcgbarkeit etc. abw\u00e4gen? Und wie bewerten wir die einzelnen Merkmale? Was ist mir wichtig?<\/p>\n<p>Aufgaben, die jenseits des 0\/1, Ja\/Nein, An\/Aus, Wahr\/Falsch liegen, brauchen einen klare semantischen Bezug. Sprache leistet hier einen gro\u00dfen Beitrag. Aber wir m\u00fcssen \u00fcber die reine Spracherkennung hinausdenken. Wenn wir den Sinn der Sprache als Konversationsmittel verstehen, bedeutet das f\u00fcr die Mensch-System Interaktion nicht mehr die Beschr\u00e4nkung auf das Mittel zur Benennung von Dingen oder als \u201eKommando\u201c, sondern als Dialogform von Rede und Antwort.<\/p>\n<div id=\"attachment_9730\" style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9730\" class=\"wp-image-9730 size-full\" src=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Interaktionstechniken-e1563360139417.jpg\" alt=\"Interaktionstechniken\" width=\"1280\" height=\"627\" srcset=\"https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Interaktionstechniken-e1563360139417.jpg 1280w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Interaktionstechniken-e1563360139417-300x147.jpg 300w, https:\/\/www.centigrade.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Interaktionstechniken-e1563360139417-768x376.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><p id=\"caption-attachment-9730\" class=\"wp-caption-text\">Interaktionstechniken &#8211; zunehmender Freiheitsgrad in der Interaktion und einhergehender Kontrollverlust durch Dritte \u00fcber die Interaktion durch die Flexibilisierung der Interaktion.<\/p><\/div>\n<p>Anhand der Sprache k\u00f6nnen wir auch den Kontrollverlust Dritter \u00fcber die Interaktionen festmachen: Wenn ich einem Bediener 10 Befehle zur Interaktion mit einem System anbiete, kann ich sicher sein, dass tats\u00e4chlich nur diese 10 Befehle zum Einsatz kommen werden. Jede Abweichung f\u00fchrt zum Fehler und zur Nichterf\u00fcllung einer Aufgabe. Werden jedoch alternativen zum Kommando (z.B. Direkte Manipulation mit einem Zeigeger\u00e4t, synonyme Befehle etc.) erm\u00f6glicht, kann ich nicht mehr sicher sein, welchen Weg der Benutzer gew\u00e4hlt hat, um eine Aufgabe zu l\u00f6sen. Daher streben einige L\u00f6sungsanbieter zu einer irgendwie gearteten Formalisierung von Interaktionen, die aufgrund der aktuellen technologischen Marktkonventionen allerdings in sehr unterschiedlichen Interaktionstechnologien angeboten wird. Resultat dieses Spagates sind u. U. Assistenzsysteme, die unter dem Pr\u00e4text einer \u201eUnterst\u00fctzung mit modernsten Methoden\u201c nichts anderes abbilden als Befehle, die ein eindeutiges Ergebnis erzeugen.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Zusammenfassend ergibt sich heute, im Eindruck zunehmender Flexibilisierung von Interaktionstechniken, ein Bild von einer extremer werdenden kontextabh\u00e4ngigen Gestaltung von Mensch-System-Interaktion. So l\u00e4sst sich \u201edie Software\u201c immer weniger vom Gesamtsystem l\u00f6sen und als eigene Einheit neben die Arbeitssituation stellen. Stattdessen werden die Schnittstellen zwischen Mensch und System, \u00fcber die Kommunikation und Interaktion stattfinden, granularer und filigraner. Die eingesetzten Technologien entwickeln sich weiter, werden \u201eintelligenter\u201c und bed\u00fcrfen einer strategischen Planung des Gewollten, nicht des Machbaren. Im Rahmen der UX Strategie eines Unternehmens sind diese Technologien als fachliche Kompetenz innerhalb der Organisation zu verstehen, zu planen und zu implementieren, um nicht als Getriebene der Digitalisierung, sondern als deren Gestalter zu wirken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":0,"template":"","tags":[577],"class_list":["post-9729","blog","type-blog","status-publish","hentry","tag-ux-de-1"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/9729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/9729\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.centigrade.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}