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News

Augmented Reality, Virtual Reality, HoloLens, HMI Live Styleguides – auf unterschiedlichen Wegen zur Industrial Usability

13. Mai 2015

Thomas Immich hält Session auf Industrial Usability DayUsability in der Industrie wird immer wichtiger. Das belegen nicht nur die von Jahr zu Jahr steigenden Teilnehmerzahlen des Industrial Usability Days, sondern auch das rasant wachsende Interesse an den Services und Leistungen in diesem Bereich. Was sich außerdem am diesjährigen Industrial Usability Day am 05. Mai feststellen ließ: Die Aufgabe, der wachsenden Komplexität in der Industrie entgegen zu wirken, wird aus mehr Richtungen denn je angegangen – zum Beispiel mit klassischen Ansätzen wie HMI Live Styleguides und brandaktuellen Lösungen wie Augmented Reality oder Virtual Reality Anwendungen.

Gamifizierte Industrie

Auch Gamification zählt zu diesen Lösungsansätzen, wie viele der Redner betonten. So auch Professor Claus Oetter vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VMDA), der Computerspiele heranzog, um das Potenzial des Themas herauszustellen. Er betonte besonders, wie durch Gamification Schulungszeiten gesenkt, Unfallrisiken verringert und dem Anwender eine geeignete Arbeitsumgebung zur Verfügung gestellt werden könne.

VDMA betont Wichtigkeit von Gamification

Natürlichere HMIs durch Virtual Reality und Augmented Reality

Eine ähnliche Wirkkraft können Ansätze wie Virtual Reality und Augmented Reality entfalten. Auch wenn sich diese Technologie noch in der Entwicklung befinden, zeichnet sich eines bereits ab: Sie verfügen über ein gewaltiges Potenzial. Clemens Lutsch von Microsoft Deutschland erläuterte, wie über Technologie wie die HoloLens eine Interaktionsform zwischen Mensch und Maschine etabliert werden kann, die ursprünglicher und natürlicher ist, als alle bisher eingesetzten Interfaces.

Clemens Lutsch über Hololens

Am Stand von Centigrade konnten die Besucher des Industrial Usability Day mit DeepGrip eine bereits jetzt verfügbare Demonstration austesten, die dem Nutzer mittels Force Feedback und Virtual Reality ein derartig natürliches Bedienerlebnis verschafft.

Klassische HMIs sind noch lange nicht abgelöst

Auf dem Industrial Usability Day wurde aber noch mehr deutlich als das: Uwe Huber von TRUMPF und Centigrade Geschäftsführer Thomas Immich sprachen über die Entwicklung der verschiedenen HMIs bei den TRUMPF Maschinen, die modernste Konzepte wie Gesten- und Sprachsteuerung integrieren und die dabei klassisch auf einem gemeinsamen Live Styleguide beruhen.

Uwe Huber über Entwicklung der HMIs bei TRUMPF

HMI Live Styleguides ermöglichen hochqualitative Interaktionsmuster über verschiedene Anwendungsfelder hinweg

Thomas Immich stützte sich bei seinem Vortrag mitunter auf die Erfahrung, die Centigrade in langjähriger Zusammenarbeit mit TRUMPF gewonnen hat und zeigte, wie sich im eigenen Unternehmen die Einführung eines HMI Styleguides systematisch ausrollen lässt. Angereichert wurde dies mit Best Practices die sich bei der Erstellung, Nutzung und Wartung eines solchen Styleguides bewährt haben. Wer den Vortrag verpasst hat, kann sich übrigens alternativ die Session ansehen, die Thomas Immich auf dem UX-Day 2014 in Mannheim gehalten hat: “UI Styleguides im Unternehmen etablieren”.

Über den Industrial Usability Day

Logo Industrial Usability DayDer Industrial Usability Day, als jährlich stattfindende Fachtagung mit begleitender Ausstellung, fördert das Entwickler Know-How, um Kundenanforderungen in User Interface Spezifikationen umzusetzen und vermittelt Kenntnisse der Methoden, Vorgehensweisen und Techniken des Usability Engineering.

Das Management der industriellen Hersteller wird informiert, wie durch hohe Usability ihrer Maschinen die Kundenbindung erhöht, das Markenimage gesteigert und durch an Nutzer angepasste Bedieneigenschaften auch Nachbearbeitungs- und Supportkosten reduziert werden. Die Fachtagung adressiert gleichermaßen die Leitungs-/Management-Ebene von Maschinenbau-Unternehmen als auch die Spezialisten aus der Entwicklung (Usability Engineers, Konstrukteure, Ergonomen, Screen-Designer, Programmierer, etc.).

Über DeepGrip

DeepGrip schafft mittels der Oculus Rift Virtual Reality-Brille und Force Feedback ein Erlebnis, das für den Nutzer ähnlich intuitiv und haptisch erlebbar ist, wie ein Handgriff in der realen Welt. Mit der Anwendung wird so demonstriert, wie es möglich wäre, mittels Virtual Reality (VR) als Schlüsseltechnologie, den Bediener einer beliebigen Maschine in einer Art und Weise per Software zu unterstützen, dass Fehlbedienungen auf ein Minimum reduziert werden.
DeepGrip eröffnet somit eine weitere Antwort auf die Frage, wie den Herausforderungen einer flexiblen, globalen Produktion mit immer häufiger auch ungeschultem Bedienpersonal begegnet und kostensparende Arbeits-, Schulungs- und Produktionsprozesse etabliert werden können.

Beim Projekt DeepGrip trägt der Nutzer die Oculus Rift Virtual Reality-Brille und erlebt sich daraufhin als Werker in einer Werkshalle. Seine Aufgabe ist es, ein Werkstück mittels eines Metallgriffs auf einem bestimmten Punkt auf der Werkbank zu positionieren. Da der Metallgriff in der realen Welt an einem softwaregesteuerten Roboterarm aufgehängt ist, dient dieser nicht nur als Eingabegerät für die Positionierung – der Roboterarm führt umgekehrt auch die Hand des Nutzers, wenn das Werkstück sich der gewünschten Position nähert und oder sich zu weit von ihr entfernt.

So wie bei der Bedienung von PowerPoint ein Bild an der richtigen Position einrastet, wenn man es mit der Maus positioniert, rastet das Werkstück an der richtigen Position ein, wenn es sich dieser annähert – nur eben, dass die Hand des Nutzers tatsächlich physikalisch und scheinbar magnetisch bewegt wird.

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