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News

Keine Automatisierung ohne den Menschen – Trend zu mehr Nutzerzentriertheit auf der SPS IPC Drives 2015

1. Dezember 2015

SPS IPC Drives 2015 EingangDie vierte industrielle Revolution schreitet mit großen Schritten voran – das wurde auf der SPS IPC Drives vom 24. bis zum 26. November in Nürnberg deutlich wie nie. Die deutschen und internationalen Automatisierungsanbieter präsentierten hier einem Fachpublikum ihre aktuellsten Lösungen und Produkte. Interessanterweise stießen gerade die Automatisierungslösungen auf reges Publikumsinteresse, welche den Nutzer statt Maschinen in den Mittelpunkt stellten.

Nutzer im Mittelpunkt der Industrie 4.0

Die Wichtigkeit dieses Perspektivwechsels hin zum Nutzer ist noch nicht von allen Unternehmen erkannt worden.

Thomas ImmichThomas Immich, Geschäftsführer der Centigrade GmbH: „Es passiert schnell, dass angesichts der Machine to Machine-Kommunikation der Mensch als Nutzer von Industrie 4.0-Setups aus den Augen verloren wird. Als UX-Dienstleister haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Digitalisierung und auch Automatisierung auf lange Sicht nur dann wirtschaftlich erfolgreich sein können, wenn sie den Menschen als Ausgangspunkt der Mensch-Maschine Interaktion anvisieren. Auf der SPS gab es erfreulicherweise viele Beispiele dafür, dass genau das zunehmend von den führenden Akteuren der Branche getan wird.“

SEW-EURODRIVE Industrie 4.0 Exponat

SEW-EURODRIVE, Vorreiter beim Thema Industrie 4.0, präsentierte anhand eines äußerst progressiven Messe-Setups seine Vision der vernetzten Produktion. Das unter Mitarbeit von Centigrade entstandene Exponat demonstriert, wie ein industrieller Produktionsablauf für den Nutzer mit 3D-Technologie und Augmented Reality sinnvoll angereichert werden kann, sodass effiziente vernetzte Produktionsabläufe entstehen.

Wegweisende Zukunftsprojekte: WatchOut und DeepGrip

Watchout Demonstration am Centigrade-StandMit den Projekten WatchOut und DeepGrip präsentierte Centigrade am eigenen Stand weitere fortschrittliche Ideen. Während DeepGrip für den Nutzer im wahrsten Sinne des Wortes greifbar macht, welches Potential in Virtual Reality Anwendungen steckt, die mittels Force Feedback haptisch erlebbar werden, geht es bei WatchOut um den Einsatz von Smartwatches in industriellen Produktionsprozessen.

WatchOut: einfachste InteraktionKleine Interaktion, große Wirkung

Smartwatches werden angesichts komplexer Produktionsabläufe oft eher als hinderlich denn hilfreich empfunden.

Mit WatchOut machten Messebesucher eine gegenteilige Erfahrung: Dank minimal gehaltener Interaktionen konnten sie auf intuitive Weise in einen laufenden Produktionsprozess eingreifen.

Cloud-basiertes Qualitätsmanagement

Die Smartwatch wurde in einem Szenario genutzt, das in Kooperation von Centigrade und Partnerunternehmen ITQ entstand: Die Messebesucher schlüpften in die Rolle eines Technikers, der für die Sicherung der Qualität in der maschinellen Herstellung von Cocktails verantwortlich ist.

WachOut: Bewertung von Cocktails via Smartphone

Bewertete eine Person einen Cocktail mit Hilfe eines Smartphones als schlecht schmeckend, wurden die Besucher darüber per Push-Notification auf ihrer Smartwatch am Centigrade-Stand benachrichtigt. Darauf konnten sie reagieren, indem sie mittels einfachster Interaktion eine Änderung an der Zusammenstellung der Cocktails in Auftrag gaben. Durch diese Änderung der Rezeptur wurde die am ITQ-Stand stationierte Maschine für die Herstellung der Cocktails live rekonfiguriert.

WatchOut: Zusammenarbeit mit ITQ – Cocktailmaschine

Der Nutzen liegt nicht auf der Hand – er schmiegt sich um das Handgelenk

Die Vorteile einer Anwendung wie WatchOut im industriellen Kontext sind klar: Nutzer können ortsunabhängig und blitzschnell auf Notstände in der Produktion reagieren. Mehr noch: Sie haben dazu prinzipiell beide Hände frei und müssen nicht erst das Smartphone in ihrer Tasche suchen.

Usability als Bedingung für Industrie 4.0

Jörg Niesenhaus bei Podiumsdiskussion des VDMAIntuitive Nutzbarkeit von Hard- und Software spielte aber nicht nur am Stand von Centigrade eine Rolle, sondern war auch Thema bei der Podiumsdiskussion im VDMA-Forum zum Thema „Die Bedeutung von Usability als Element von Industrie 4.0“.

Die diskutierten Fragen reichten von „Ist Usability abgekoppelt von Design zu erreichen?“ über „Wo fängt man an, wenn man die Usability seines Produktes verbessern möchte?“ bis hin zu „Ist Usability überhaupt noch aus der Industrie 4.0 wegzudenken?“.

Dr. Jörg Niesenhaus, Standortleiter Nordwest bei Centigrade, beantwortete die letzte Frage mit einem entschiedenen „Nein“. Vielmehr sei Usability als Grundvoraussetzung für die Industrie 4.0 zu sehen, da ohne sie keine sinnvolle Steuerung von Maschinen möglich sei.

Effizientere Produktion durch sprachbasierte Steuerungslösungen

Die einfache und zuverlässige Steuerung von Maschinen ist ein Kernthema der Industrie 4.0. Dazu zählt auch der Einsatz von sprachbasierten Dialog- und Steuerungslösungen. Am gemeinschaftlichen Stand von Centigrade und Semvox konnten Messebesucher einen Einblick in das bisher weitgehend unerschlossene Potenzial von innovativen UX- und HMI-Lösungen für diesen Sektor gewinnen.

SPS Gemeinschaftsstand Centigrade und SemVox

SemVox und Centigrade demonstrierten, wie UX-Lösungen und sprachbasierte Dialog- und Steuerungslösungen Hand in Hand gehen und das Potenzial haben, den Anwendern im Automatisierungs- und Industrieumfeld Zeit und Geld zu sparen, die Sicherheit im Umgang mit Maschinen zu erhöhen und so die Effizienz der Produktion maßgeblich zu steigern.

Trend zu stärkerer Nutzerzentriertheit

Neben der Präsentation vieler technischer Neuerungen wurde auf der SPS IPC Drives 2015 also auch eine neue Sensibilität für die Themen Usability und User Experience spürbar. Dies ist eine gute Grundlage für die Weiterentwicklung zu einer nutzerfreundlichen Industrie 4.0.

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