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News

Komplexe Produktionsprozesse mit modernen HMIs und VR beherrschen – der Industrial Usability Day 2015

27. April 2015

Industrielle Produktionsprozesse und Industrial Usability

Bedingt durch immer neue technische Entwicklungen drohen die Produktionsabläufe im industriellen Umfeld immer komplexer zu werden. Wie kann man gewährleisten, dass vor diesem Hintergrund der Mensch als Benutzer und Supervisor optimal unterstützt wird?

Dies ist eine Frage, die Maschinen- und Anlagenbauer sowie Interaktionsdesigner gleichermaßen herausfordert und unter anderem am 5. Mai auf der Fachtagung Industrial Usability Day in Würzburg erörtert wird.

Als Aussteller und vortragendes Unternehmen auf der Veranstaltung ermöglicht Centigrade den Besuchern einen Einblick in Arbeitsprozesse, die in weltmarktführenden Unternehmen angewendet werden, um die industrielle Produktion nutzerzentriert und dadurch auch kostensparend zu gestalten. Außerdem präsentiert das Unternehmen als Showcase eine Virtual Reality Anwendung, die als ein Beispiel dafür dient, wie in Zukunft Schulungs- und andere Manufakturtätigkeiten vereinfacht und damit Menschen im Produktionsprozess optimal unterstützt werden können.

Mit diesen Ansätzen eröffnen sich zwei miteinander kompatible Möglichkeiten, die eingangs gestellte Frage aktuell und auch in Zukunft zu beantworten.

Konsistente State of the Art HMIs aus einem Bausatz

TRUMPF HMI

Foto: TRUMPF Gruppe

Einen aktuellen Beitrag zu diesem Thema wird beim Industrial Usability Day Uwe Huber leisten, der bei dem innovationstreibenden und traditionsbewussten Unternehmen TRUMPF in leitender Position in der HMI Entwicklung tätig ist.

Sein Vortrag wird sich auch um den nutzerzentrierten Entwicklungsprozess von HMIs drehen, der in großen Teilen zusammen mit Centigrade durchlaufen wurde und wird. Es wird gezeigt, wie die entstandenen Bedienkonzepte neben anderen grundlegenden Paradigmen darauf ausgerichtet sind, Nutzern mittels Multitouch-Steuerung die Bedienung der Maschinen zu erleichtern.

Der Vortrag von Centigrade Geschäftsführer Thomas Immich trägt den Titel „Stilsicher kombinieren – HMI Styleguides erfolgreich im Unternehmen etablieren“ und greift auf langjährige Erfahrung zurück, die auch in der Zusammenarbeit mit TRUMPF gesammelt worden ist.

Es wird thematisiert, wie durch das frühe Festlegen einer umfassenden Vision und Strategie und eine konsequente iterative Umsetzung ein modularer Bausatz entstehen kann, aus dem sich konsistente HMI Varianten für verschiedene Maschinentypen ableiten lassen. Diese sind dank eines nutzerzentrierten Entwicklungsprozesses stets intuitiv bedienbar.

TRUMPF MagicShoe

Foto: TRUMPF Gruppe

Geschäftsführer Thomas ImmichThomas Immich: „Wir haben gemeinsam mit TRUMPF kompromisslos Konzepte wie Multitouch-Bedienung und 3D-Visualisierung eingesetzt, die in der Consumer-Elektronik zwar State of the Art sein mögen, im Bereich der Maschinentechnik aber durchaus immer noch als Zukunftsthemen gelten. Generell sehen wir es als eine unserer Aufgaben, Trends zu erkennen und weiterführende Konzepte für die Zukunft zu entwickeln. Deshalb ist auch multimodale Interaktion, also die intuitive Bedienung auf verschiedenen Ebenen mittels Gesten, Sprache oder sogar Kleidung ein Feld mit wachsendem Potenzial. TRUMPF greift dies unter anderem mit dem MagicShoe ja bereits auf und hat die Relevanz erkannt.“

Virtual Reality kombiniert mit multimodaler Interaktion

Multimodale Interaktion bedeutet, dem Nutzer die Steuerung von Maschinen und Geräten auf verschiedenen Bedienebenen zu ermöglichen, also durch Touch, Gesten oder natürliche Sprache. Diese für den Nutzer intuitive Bedienung spielt vor dem Hintergrund des Schlagwortes „Industrial Usability“ eine große Rolle. Als wegweisendes Projekt für multimodale Interaktion präsentiert Centigrade hierzu die Virtual Reality (VR) Anwendung DeepGrip, die von interessierten Besuchern am Stand persönlich ausprobiert werden kann.

VR Anwendung DeepGrip am Centigrade StandDeepGrip schafft mittels der Oculus Rift 3D Brille und Force Feedback ein Erlebnis, das für den Nutzer ähnlich intuitiv und haptisch erlebbar ist, wie ein Handgriff in der realen Welt. Mit der Anwendung wird so demonstriert, wie es möglich wäre, mittels Virtual Reality (VR) als Schlüsseltechnologie, den Bediener einer beliebigen Maschine in einer Art und Weise per Software zu unterstützen, die Fehlbedienungen auf ein Minimum reduziert.
DeepGrip eröffnet somit eine weitere Antwort auf die Frage, wie den Herausforderungen einer flexiblen, globalen Produktion mit immer häufiger auch ungeschultem Bedienpersonal begegnet und kostensparende Arbeits-, Schulungs- und Produktionsprozesse etabliert werden können.

Mehr über DeepGrip

Beim Projekt DeepGrip trägt der Nutzer eine Oculus Rift 3D Brille und erlebt sich daraufhin als Werker in einer Werkshalle. Seine Aufgabe ist es, ein Werkstück mittels eines Metallgriffs auf einem bestimmten Punkt auf der Werkbank zu positionieren. Da der Metallgriff in der realen Welt an einem softwaregesteuerten Roboterarm aufgehängt ist, dient dieser nicht nur als Eingabegerät für die Positionierung – der Roboterarm führt umgekehrt auch die Hand des Nutzers, wenn das Werkstück sich der gewünschten Position nähert und oder sich zu weit von ihr entfernt.

So wie bei der Bedienung von PowerPoint ein Bild an der richtigen Position einrastet, wenn man es mit der Maus positioniert, rastet das Werkstück an der richtigen Position ein, wenn es sich dieser annähert – nur eben, dass die Hand des Nutzers tatsächlich physikalisch und scheinbar magnetisch bewegt wird.

Über den Industrial Usability Day

Logo Industrial Usability DayDer Industrial Usability Day als jährlich stattfindende Fachtagung mit begleitender Ausstellung fördert das Entwickler Know-How, um Kundenanforderungen in User Interface Spezifikationen umzusetzen und vermittelt Kenntnisse der Methoden, Vorgehensweisen und Techniken des Usability Engineering.

Das Management der industriellen Hersteller wird informiert, wie durch hohe Usability ihrer Maschinen die Kundenbindung erhöht, das Markenimage gesteigert und durch an Nutzer angepasste Bedieneigenschaften auch Nachbearbeitungs- und Supportkosten reduziert werden. Die Fachtagung adressiert gleichermaßen die Leitungs-/Management-Ebene von Maschinenbau-Unternehmen als auch die Spezialisten aus der Entwicklung (Usability Engineers, Konstrukteure, Ergonomen, Screen-Designer, Programmierer, etc.).

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