Über den Tellerrand geschaut

Beiträge mit dem Tag ‘Mikro-Interaktionen’

Touchen auf dem Desktop – Über moderne Mikro-Interaktionen und Altlasten

Maren Wolff

Sie gelten als intuitiv, ihre Bedienung leicht zu erlernen – Touchscreens. Ist es doch sehr viel natürlicher für den Menschen, den Gegenstand seines Interesses direkt mit dem Finger auf dem Bildschirm zu berühren, anstatt den Umweg über die Maus zu gehen. Abgesehen von der deutlich leichteren Hand-Augen-Koordination stellen Touchscreens durch die Verschmelzung von Eingabe und Ausgabe in einem Element eine direkte und damit äußerst elegante Bedienlösung dar.

Doch wie viel Frust und Ärger sie trotz aller Vorteile erzeugen können, dürfte jeder von uns schon einmal selbst erlebt haben. Wenn man zum Beispiel anstatt das Adressbuch nach unten zu scrollen einen Kontakt auswählt und anruft, wenn man ein Wort fünfmal eingeben muss, weil man jedes Mal den falschen Buchstaben trifft oder Auswahl- und Beenden-Button so nah beieinander liegen, dass man Angst hat, versehentlich den falschen zu drücken, hätte ein Vertippen doch genau den gegenteiligen Effekt. Es wäre ja auch zu schön um wahr zu sein, würden Touchscreens keine neuen Usability-Probleme mit sich bringen. Gerade die Bedienung von Desktop-Betriebssystemen wie Windows 7 oder OS X via Touch zieht dabei eine Reihe von Problemen mit sich. weiter lesen…

„Machen Sie es wie das iPhone“ – Noch einmal betrachtet

Markus Weber

Vor drei Jahren haben wir in unserem Blog einen Artikel veröffentlicht, der sich mit der Entwicklung des iPhone befasste. Der Hintergrund war, dass in den Bereichen User Interface Design und Usability häufig das iPhone als Referenz herangezogen wurde und sich Gestaltungswünsche vereinfacht mit „Machen Sie es wie das iPhone“ zusammenfassen ließen. Der Blog-Artikel beleuchtete einige Aspekte der Gestaltung des iPhone, die nicht im gleichen Ausmaß öffentlich diskutiert wurden wie das Produkt bzw. dessen User Interface selber. Es handelte sich hierbei um

  • die völlige Kontrolle, die Apple über den Designprozess, die Herstellung und die Vermarktung hatte,
  • das von Grund auf neu erstellte Betriebssystem und
  • die beträchtlichen zeitlichen und finanziellen Ressourcen, die in das Projekt geflossen sind.

In der Zwischenzeit hat Apple mehrere neue Versionen des iPhone veröffentlicht und darüber hinaus mit dem iPad ein völlig neues Gerät in seiner Produktpalette. Es ist kaum überraschend, dass bei dem enormen Erfolg dieser Produkte die Nachfrage nach “User Interfaces wie Apple” nach wie vor besteht. Es lohnt sich also, das Thema noch einmal zu betrachten und um einige Aspekte zum “Apple Designprozess” generell zu ergänzen, die nicht zuletzt durch die Steve Jobs Biographie einer größeren Öffentlichkeit bekannt werden. Durch entsprechendes Wissen über die Hintergründe der Entwicklungen bei Apple kann wenig zielführenden Ansätzen vorgebeugt werden, bei denen das gleiche Ergebnis wie bei Apple erzielt werden soll, ohne jedoch einen entsprechenden Prozess durchzuführen.
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Mikro-Interaktionen vs. Makro-Interaktionen

Markus Weber

Um nutzer-zentrierte Design Projekte erfolgreich durchzuführen ist es wichtig, dass das Projektteam auf ein gemeinsames Vokabular und ein gemeinsames Verständnis von Schlüsselkonzepten zurückgreifen kann. Sind identische Begriffe bei unterschiedlichen Mitgliedern des Projektteams nicht mit denselben Konzepten verknüpft, so kann dies zu Missverständnissen führen. Dies kann z.B. bei Begriffen wie „Usability“ oder „User Experience“ der Fall sein, für die man, im ungünstigsten Falle, so viele unterschiedliche Definitionen finden kann wie es Mitglieder im Projektteam gibt. Auch bezogen auf das Konzept “Interaktionsdesign” können Missverständnisse auftreten.
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