Joy of Use am Morgen

Nachhaltiges Störungs­management im ActiveCockpit bei Bosch Rexroth

Joy of Use am Morgen

Guten Morgen?

Störungen in Werken führen schnell zu kostspieligen Verzögerungen. Bei der Morgenrunde in Fertigungswerken kommen deshalb Planer, Meister, Techniker und Teamleiter zusammen, um über den Umgang mit Störungen zu sprechen, die zum Beispiel über Nacht angefallen sind.

Dabei bringen die einen ihre Notizen auf handgeschriebenen Karten mit, die anderen sammeln sie in einem Excel-Datenblatt, die nächsten behalten alles im Kopf. Dieser Methodenmix kann die gemeinsame Entscheidungsfindung und eine übersichtliche Dokumentation erschweren.

Bosch Rexroth AG
Bosch Rexroth ist ein weltweit führender Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnologien und Teil der Bosch-Gruppe. Mit Produkten und Lösungen für Fabrik-, Mobil- und Maschinenanwendungen treibt das Unternehmen die Vernetzung von Mensch, Maschine und Umwelt in der Industrie 4.0 voran.
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Wir gestalteten ein kollaboratives, papierloses ActiveCockpit-Interface, das Störungen den zuständigen Kümmerern zuweist – unterstützt durch Motion Design für mehr Joy of Use.

Alle auf einen Streich

Mit dem User Interface können Instandhaltungsleiter in den Werken ihre Rolle als Moderator der Morgenrunde wesentlich effizienter wahrnehmen als bisher. Einzelne Störungen können sie einfach, direkt und emotional verbindlich den zuständigen Kümmerern zuweisen. Durch das Eingeben eines Fälligkeitsdatums wird zugleich das Organisieren und Priorisieren der Störungen erleichtert. Alle Störungen, Daten und Mitarbeiter kommen auf einem Screen unter, in einem Animations-Flow.

Dahinter steckt ein einfacher, aber wirkungsvoller Perspektivwechsel. Statt Namen auf Störungskarten zu notieren, erhalten die Kümmerer selbst die Karten. Durch diese Drehung der Perspektive stehen die Menschen im Mittelpunkt, und das Level ihrer Identifikation mit ihren Aufgaben steigt merklich.

Was noch mehr zur Lenkung der Aufmerksamkeit beiträgt, sind wohldosierte Animationen. Sie unterstützen den Aufbau mentaler Modelle der Nutzer und steigern den Joy of Use sowie die Effizienz in den Arbeitsabläufen.

Vom Szenario zur Lösung

Vom Szenario zur Lösung

Schnell sind erste Lösungsvorschläge parat. Warum nicht ein bewährtes System wie Scrum oder Kanban einführen, bei dem einzelne Störungen im Vordergrund stehen und von den zuständigen Personen durch einen Prozess getragen werden? Die Herausforderung an diesem Szenario ist jedoch, dass nur eine geringe Identifikation der Mitarbeiter mit ihren Aufgaben entstünde, denn die sogenannten „Kümmerer" müssten passiv einer Störung zugewiesen werden, anstatt sich aktiv um sie zu kümmern.

Vom analogen zum papierlosen Störungsmanagement

Vom analogen zum papierlosen Störungsmanagement

Erst als Wireframe, dann als pixelpräziser Screen-Mock. Beim Interaktionsdesign bewahrten wir das analog bewährte Konzept und überführten es Schritt für Schritt in die Digitalisierung. Durch die visuelle Kommunikationsform wurde schnell deutlich, dass das Konzept aufgeht.

Übersicht ist Ansichtssache

Übersicht ist Ansichtssache

Genau wie die Instandhaltungsleiter alle Mitarbeiter und Störungen übersichtlich auffinden möchten, brauchen auch die Kümmerer alle nötigen Informationen zur Störungsbehebung. Deshalb erhalten sie eine abweichende, personalisierte Ansicht inklusive Zeitplan – auf ihrem Desktop-Computer oder bei Bedarf auf dem iPad.

Nicht verzetteln

Über das Interface können die Kümmerer ihre Kommentare und ihr Lösungs-Know-how zu Störungen hinterlassen. So werden Lösungen schnell, zentral und sicher für alle verfügbar.

Nicht verzetteln

Guten Morgen. Und guten Tag.

Motion Design sorgt für Freude an der Bedienung und belebt das Interface. Instandhaltungsleiter und Kümmerer halten mit der Software ein Tool für stressfreies, effizientes Störungsmanagement in ihren Händen, das nicht nur seine Aufgabe erfüllt, sondern sich dabei auch noch gut anfühlt – für einen gelungenen Start in den Tag.

Guten Morgen. Und guten Tag.
Wir hatten eine kurze Projektlaufzeit mit internationalen Partnern. Deshalb war gelungene Kommunikation besonders wichtig, um schnell Ergebnisse auf die Straße zu bekommen. Centigrade lieferte in kurzen Zeitintervallen Scribbles und Wireframes wodurch wir die perfekte visuelle Grundlage für Entscheidungsprozesse hatten. Anschließend stellte das Unternehmen den Entwicklern alle notwendigen Assets passgenau zur Verfügung.
Till Köhler Till Köhler Produktarchitekt ActiveCockpitBosch Rexroth AG

Alles beginnt mit einem guten Gespräch.

Lassen Sie uns daher gemeinsam über Möglichkeiten für Ihre digitale Produktentwicklung sprechen. Wir sind gespannt auf Ihre Anfrage.

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