Blog

Und täglich grüßt das Interface

In meinem letzten Blog ging es um Piktogramme, dem neuen letzten Schrei beim Icon Design. Erinnern Sie sich? Ach, bestimmt tun Sie das, der Artikel war schließlich höchst interessant, unglaublich wichtig und schrecklich lehrreich – und natürlich kein bisschen langatmig. Nun ja. Sagen wir einfach er war recht formal und akademisch. Heute, meine lieben Leserinnen und Leser werde ich etwas emotionaler sein – eigentlich sogar viel emotionaler. Warum? Weil ein schlechtes User Interface Design einen in den Wahnsinn treiben kann.

Einer meiner Hauptgründe, einen beruflichen Weg ins User Interface Design einzuschlagen, war mein Unverständnis gegenüber schlecht benutzbaren alltäglichen Gegenständen im Allgemeinen und User Interfaces im Besonderen. Nicht nur im Sinne von Computern, Maschinen und technologischen Geräten per se, sondern auch in Sinne von – nun, im Sinne von praktisch allem. Ständig optimierte ich vor meinem geistigen Auge alle möglichen Geräte und Interfaces. Vermutlich werden Sie mir zustimmen, dass alles, was zu einem gewissen Zeitpunkt erfunden und für den Gebrauch durch Menschen ausgestaltet wurde, sich im weitesten Sinne als „User Interface“ beschreiben lässt – wie Kaffeemaschinen, Emailprogramme, das neue iPad oder ein Bleistiftanspitzer. Jemand hatte eine Idee, erweckte sie zum Leben und entwickelte sie weiter zu dem entsprechenden Hard- oder Softwareprodukt, das wir heute benutzen – während er die ganze Zeit Entscheidungen bezüglich Funktion, Aussehen, Usability und vielen anderen Punkten traf. Nur, dass es einem öfter mal so vorkommt, als wäre die Benutzbarkeit nicht unbedingt als Kriterium ernstgenommen worden.

Lassen Sie mich Ihnen eine Geschichte erzählen. Anekdoten aus meinem täglichen Leben, obwohl sicherlich das Gedächtnis seinen Teil zum Grad an Dramatik beigetragen hat – und ich mir die künstlerische Freiheit herausnehmen werde, sowohl Ort als auch Zeit zum Wohle des Lesevergnügens ein wenig zu manipulieren.

Montagmorgen

Wieso schaffen wir es, spektakuläre Raketen zu bauen, um auf den Mond zu fliegen, aber nicht, unsere Milch funktional zu verpacken?

Die Firma Tetra Pak, die seit 1951 das Abfüllen von nicht-sprudelnden Getränken revolutioniert hat, verkauft allein in Deutschland im Jahr bis zu 4,9 Milliarden Getränkekartons. Und wenn man sich in unseren Supermärkten umschaut, scheinen sie auf ihrem Gebiet doch eine rechte Monopolstellung einzunehmen. Da ich den Gedanken ganz schön finde, meine Vitamine und Mineralstoffe in einer licht-undurchlässigen, angeblich komplett recycelbaren und dazu auch noch wunderbar stapelbaren Verpackung nachhause tragen zu können, habe ich da gar nichts dagegen. Allerdings habe ich schon etwas dagegen, wenn ich die Verpackung dann nicht wie vorgesehen öffnen kann – und zum Beispiel der Deckel nicht seine Funktion erfüllt.

Darf ich vorstellen, meine Milch:

In den letzten Jahren hat sich das visuelle Design der Verpackung das eine oder andere Mal geändert, obwohl leider nicht immer zum Besseren – ein visueller Neuanstrich erzielt bekanntlich nur dann die erhoffte Wirkung, wenn auf jedem Schritt des Weges der Aspekt der Nutzbarkeit im Auge behalten wird – die Verpackung selbst aber blieb bis zur jetzigen Neuerung dieselbe: ein breiterer Deckel. Das ist eigentlich auch eine sehr gute Idee, da die Luft durch eine breitere Öffnung besser ins Innere des Kartons strömen kann, um das Volumen der herausfließenden Flüssigkeit zu ersetzen. Das verhindert zuverlässig den unschönen Effekt mancher Verpackungen, beim Eingießen zu schwappen und zu spritzen. Finde ich super! Andere Milchproduzenten haben ihre Verpackungen ebenfalls umgestellt:

Schade ist nur, dass man bei meiner Lieblingsmilch gar nicht dazu kommt sich über die breitere Öffnung zu freuen. Das läuft dann ungefähr so ab:

Milchkarton mit Lasche

„Ach schau, ich muss nur an der Lasche ziehen, um den Karton zu öffnen.“

Oje, jetzt hab’ ich sie abgerissen! Was nun? Vielleicht kann man es ja eindrücken, das geht bei anderen Tetra Pak Verpackungen auch…. Nein, das kann man nicht. Na dann muss ich es halt aufschneiden….

!*%&!!

Immer noch Montagmorgen

Wieso über ein paar Use Cases nachdenken, wenn es Menschen gibt, die den Job der Automaten ohnehin besser erledigen können?

Die verschüttete Milch von meiner Arbeitsfläche wischend trank ich also meinen Kaffee schwarz und machte mich dann auf den Weg zum Bahnhof. Während ich mir, dort angekommen, ein Ticket kaufte, fiel mir das neue User Interface des Ticketautomaten ins Auge – und gleichzeitig trat mir die Gelegenheit ins Gedächtnis, zu der ich einmal mutig genug war, die Express-Kauf-Funktion zu benutzen. Damals hatte ich noch buchstäbliche 30 Sekunden, um eine Karte zu kaufen und den Zug zu erwischen. Was für ein Glück, so ein abgekürzter Prozess! Außer, wenn in diesem Modus der Ablauf dadurch beschleunigt wird, zuerst zwei oder drei Papierkärtchen mit Werbung zu drucken, dann eins mit Reiseinformationen, dann zwei Belege und dann erst das Ticket!

Ja, Sie raten richtig. Eigentlich brauchte ich nur das Ticket, aber den Zug habe ich natürlich nicht mehr erwischt. Stattdessen holte ich mir noch einen Kaffee – diesmal mit Milch – und beobachtete zunächst mit Verwirrung, danach mit Verzückung die „Fahrkarten-Guides“ an den Ticketautomaten. Die zu diesem Zeitpunkt neuen User Interfaces der Fahrkartenautomaten waren erst kürzlich eingeführt worden und hatten einen einzelnen ganz speziellen Effekt: die Bahngesellschaft musste pro Ticketautomaten einen Mitarbeiter abstellen, der die Kunden durch den Kaufprozess navigieren sollte. Sieht sonst noch jemand das Problem bei diesem Plan? Naja, ok, das war gemein. Schließlich haben sie es selbst erkannt und jetzt, eine Generation von Fahrkartenautomat Interfaces später, ist es in der Tat möglich, schnell und effizient ein Ticket zu ziehen. Leider wird immer noch die ABC-Tastatur benutzt, statt auf die wesentlich weiter verbreitete und damit gewohntere QWERTZ-Tastatur umzustellen (wobei das nur meine eigene, bescheidene Meinung zur Diskussion um QWERTZ, ABC und Dvorak darstellt). Naja, man kann halt nicht alles haben.

Montagmittag

Alte Generationen, neue Generationen und der Kreislauf des Lebens

Als mir damals Werbung statt einem Ticket ausgedruckt wurde und ich darauf hin meinen Zug verpasste war ich zumindest selbst daran schuld gewesen, überhaupt erst zu spät zum Bahnhof zu kommen – wobei der Fahrkartenautomat mir in meiner Situation trotz „Express“ Funktion auch nicht wirklich weiter half. Heute war ich dagegen aufgrund der Aversion eines Produktdesigners gegen Usability Tests zu spät am Bahnhof, und das überarbeitete Fahrkartenautomat Interface rettete mich vor einer Wiederholung meines damaligen Schicksals. Obwohl dieser Umstand irgendwie das Gleichgewicht im Universum wiederherzustellen schien, ist unsere persönliche Gemütsruhe wohl doch zu größeren Teilen von der Benutzbarkeit ganz alltäglicher Dinge abhängig. Darüber unterhielt ich mich im Zug dann auch mit meinem Kollegen. Genauer gesagt verglichen wir Usability Schnitzer unserer bisherigen Mobiltelefone. Ach, und mein Kollege war übrigens auch zu spät dran.

Bei ihm hatte das in direktem Zusammenhang mit seinem Handy gestanden – sein morgendlicher Wecker war nicht angesprungen. Mein altes Motorola Handy mit seinen Hardware Knöpfen, der schrecklichen Auflösung und den noch schrecklicheren Klingeltönen schaffte es immer, noch einmal anzugehen um pünktlich den Weckalarm erklingen zu lassen, selbst wenn der Akku schon lange leer war und sich das Telefon bereits selbst ausgeschaltet hatte. Die neuen Smartphones erweisen einem diese Ehre allerdings nicht mehr, und das, obwohl ihre Batteriezyklen bei weitem kürzer sind.

Eins muss man ihnen, ob alt oder neu, aber lassen: gegen das Ausgehen wehren Sie sich nach Leibeskräften. Als ob das allein nicht die letzten Batterie-Reste aufbrauchen würde. Mein altes Motorola piepste beispielsweise so lange dreist vor sich hin, bis ich von meinem Sofa aufstand und es an den Strom hängte. Naja, wenn man schon gehen muss, dann wohl lieber mit einem Knall, was?

Dreist-vor-sich-hin-piepsen hatte dann auch meine Waschmaschine für sich entdeckt, und das, obwohl es nicht mal um Leben oder Tod ging, sondern nur um die Aufforderung, die Wäsche nun bitte in den Trockner umzuräumen. Unglaublich, oder? Die Maschine zwang mich tatsächlich, zu unterbrechen was ich gerade tat, aufzustehen und sie auszuschalten. Und was war eigentlich, wenn ich gar nicht zuhause war, um sie für ihre gute Arbeit zu loben? Dann machte sie wahrscheinlich meine Nachbarn verrückt – denn sie hörte nicht auf zu piepsen. Niemals. Nur auf Knopfdruck.

Lassen Sie uns aber zum Thema zurückkehren, genauer gesagt zu dem von mir und meinem Kollegen gekürten Gewinner in der Kategorie Smartphone Usability Schnitzer: die eigentliche Hauptfunktion des Geräts nicht nutzen zu können – das Telefon. Und der unglückliche Gewinner in dieser Kategorie? Das Android HTC Desire HD:

Stellen Sie sich vor Sie sitzen im Bus und hören ein Hörbuch auf ihrem Mobiltelefon. Weil Sie ja ein rücksichtsvoller Mensch sind, der seine Mitmenschen nicht mit einem klingelnden Handy ärgern möchte (und Sie sich außerdem noch an die Gelegenheit erinnern, zu der Sie das Handy auf „Laut“ hatten und es Ihnen ihren Klingelton in sprichwörtlich ohrenbetäubender Lautstärke ins Ohr schrie), haben Sie das Gerät auf „Vibrieren“ gestellt. Eine halbe Stunde später fällt Ihnen dann aber auf, dass Sie in der Zwischenzeit sechs Anrufe erhalten haben. Und verpasst haben. Und das, obwohl Sie versprochen hatten, den ganzen Tag erreichbar zu sein. Können Sie das fassen? Ich auch nicht. Und mein Kollege auch nicht. Das Handy vibrierte tatsächlich fröhlich in meiner Tasche vor sich hin, während mein Hörbuch (auf demselben Gerät!) einfach weiter lief. Was nicht der Fall ist, wenn man das HTC auf „Laut“ stellt. Dann schreit es einem nämlich lieber ins Ohr. Sieht jemand das Problem in diesem Plan?

Montagnachmittag

Zumindest die Präsentation bei unserem Kunden lief super. Wahrscheinlich, weil wir clever genug waren, nicht mit Prezi zu arbeiten.

Montag später Nachmittag

Gruppierung!

Nach einer weiteren sehr unterhaltsamen Zugfahrt kam ich wieder am heimischen Bahnhof an. Da ich ja am Morgen Milch verschüttet hatte, daraufhin meinen Bus verpasst und dann mit dem Auto zum Bahnhof gefahren war, musste ich dieses nun vom Park&Ride Parkplatz holen.

Leuten dabei zuzusehen, wie sie am Parkscheinautomat ihre Parktickets bezahlen, kann genauso amüsant sein, wie die Bahn-Guides bei ihren Erklärungen zum Ticketkauf zu beobachten. Ich glaube aber, dass das dem Menschen, der die Parkautomat Interfaces entworfen hat, noch nie aufgefallen ist. Sonst wären die bestimmt besser. Dabei ist der Ablauf ja gar nicht mal so schwierig: man steckt sein Ticket in den ersten Kartenschlitz, wartet, bis einem das Display sagt, wie viel Geld man in den zweiten Schlitz stecken soll, das tut man dann, und dann bekommt man sein Ticket zurück. So viel zur Theorie. Zugegebener Weise sieht die Praxis etwas komplizierter aus. Der kultivierte Benutzer von heute möchte nämlich zu jedem Zeitpunkt mit jedem menschenmöglichen Zahlungsmittel zahlen können. Ich bin da keine Ausnahme. Also bedarf es der Anbringung von Schlitzen für Münzen, Banknoten, Kreditkarten und am besten noch EC-Karten. Das macht es tatsächlich etwas komplizierter. Aber ist das nicht auch der Punkt, an dem User Interface Design ansetzen sollte, um Komplexität zu vermeiden? Als die folgende Maschine entworfen wurde, war das sicherlich nicht der Fall (obwohl mir sogar schon schlimmere begegnet sind):

Zumindest hat man sich hier um eine gewisse Gruppierung bemüht, und das Anzeigen des Betrages nach Einschieben der Karte vom eigentlichen Bezahlen getrennt. Sehen Sie die Gruppierung? Die dünne weiße Linie in der Mitte?

Wie, Sie denken das reicht nicht aus? Ja dafür gibt es da noch die blinkenden Pfeile (z.B. den gelben unter dem Display), die einen in die richtige Richtung weisen:

(Fragt sich wofür der zweite Pfeil unter dem Ticketschlitz ist?) Nur dass die beiden blauen Pfeile (links) gleich anfangen werden abwechselnd zu blinken. Um den Benutzern zu signalisieren, dass verschiedene Zahlungsmittel gewählt werden können:

Und ich dachte man soll die Aufmerksamkeit der Nutzer Schritt für Schritt lenken, statt sie aktiv zu verwirren…..

Wobei man an den Punkt mit den blauen Pfeilen ja auch erst einmal kommen muss – da muss man es vorher nämlich geschafft haben, das Ticket richtig herum in den Schlitz zu schieben. Dafür gibt es schließlich immer vier Möglichkeiten, meines Wissens nach aber bisher immer noch kein Piktogramm, dass jeden Zweifel ausräumen würde (eine kleine Einführung dazu gibt es wie bereits erwähnt im Blog zu Piktogrammen).

Montagabend

Der Kreis schließt sich

Sie fragen sich vielleicht bereits, welchen Leckerbissen ich mir für mein großes Finale in dieser Reihe aufgehoben haben könnte. Der Kreis schließt sich – wir sind wieder bei Verpackungsmaterialien.

Als ich an diesem Abend endlich nachhause und meinen Gartenweg hinauf kam, lief ich meinem Nachbarn in die Arme. Ich lief ihm nicht wirklich in die Arme – ich konnte ihn viel mehr schon von weitem fluchen hören. Zu seiner Verteidigung, normalerweise ist er die Höflichkeit in Person. Nicht so an diesem Abend, das Leben hatte ihm einen üblen Trick gespielt:

Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt muss ich die Situation wahrscheinlich nicht erklären. Mache ich aber trotzdem: was sie hier sehen sind die Überreste des Biomülls meines sehr gesundheitsbewussten Nachbarn. Weil er zusätzlich auch sehr umweltbewusst ist, kauft er biologisch abbaubare Biomüllbeutel um darin seine zersetzbaren Essensreste zur dafür vorgesehenen Mülltonne zu tragen. Das Problem ist nur, der Boden dieser Tüte scheint schnell und gerne nachzugeben. Wieso das nicht passieren sollte, werde ich jetzt aber wirklich nicht mehr erklären. Doch wie Jonas (sein Blog über User Interface Architectures war sehr interessant zu lesen!) es so schön ausdrückte, die Produzenten der recycelbaren Papiertüten gehen bestimmt davon aus, dass man eine Aluminium Schale in die Tüte legt, bevor man seien zersetzbaren Biomüll reintut.

Schluss

Ok, das hat jetzt wirklich Spaß gemacht. Denn egal wie sehr ich auf jeden einzelnen dieser Vorfälle hätte verzichten können, erinnern sie mich doch jedes Mal an die Gründe, aus denen ich dieses Berufsfeld gewählt habe – und konsequenterweise auch daran, dass ich da ziemlich richtig bin – es scheint ja noch ‘ne Menge Arbeit für uns zu geben.

Andererseits muss man sich aber immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass ein unzureichendes User Interface Design negative Auswirkungen auf seine Benutzerinnen und Benutzer hat, da sie ihr schlechtes Zurechtkommen als persönliche Niederlage erleben.

Seit ein paar Monaten scheinen alle über User Experience zu reden, und wie wichtig sie für Kaufentscheidungen, Verkaufszahlen und Marketing Strategien ist. Das mag sein. Ich bin selber ein großer Fan von User Interfaces, die Spaß machen. Wer nicht? Bevor wir uns aber der User Experience zuwenden, sollten wir da nicht einen Schritt zurück nehmen, und uns zuerst um die generelle Benutzbarkeit kümmern? Denn Usability kann die Welt zu einem schöneren Ort machen. Sie glauben mir nicht? Dann scrollen Sie doch noch einmal hoch und sehen sich noch einmal die Bilder an.

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