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Industrie 4.0 und der Faktor Mensch: Thomas Immich im Interview

Thomas Immich
Thomas Immich
26. April 2021

Rampf HMI Dosieranlagen Industrie 4.0

Die Umgestaltung einer traditionellen Industrieanlage hin zur „Smart Factory“ stellt Unternehmen in vielerlei Hinsicht vor große Herausforderungen. Einer der wichtigsten Aspekte neben der Entwicklung und Implementierung neuer Prozesse sowie IoT-fähiger Produktionsanlagen ist der Faktor Mensch. Es gibt eine Vielzahl von Schulungen und Weiterbildungen, die Mitarbeiter für die Maschinen fit machen sollen. Wir bei Centigrade gehen einen anderen Weg und entwickeln User Interfaces, die Maschinen für die Mitarbeiter fit machen. Unser Geschäftsführer Thomas Immich erläutert im Interview, warum Industrie 4.0 mehr ist als neue, vernetzte Maschinen und warum die Schnittstelle Mensch-Maschine neu gedacht werden muss. weiter lesen…

Einführung in das Projekt LOUISA

Britta Karn
Britta Karn
11. Februar 2021

Worum geht es im LOUISA Projekt?

Das LOUISA Projekt wurde vom Zentrum für Kinder- & Jugendmedizin des Universitätsklinikums Essen und der Stiftung Universitätsmedizin Essen ins Leben gerufen. Im Krankenhausalltag sind oft die Erziehungberechtigten von erkrankten Kindern die ersten Ansprechpartner, wenn es um Erklärung und Aufklärung zu komplexen Maßnahmen oder Erkrankungen geht. Dieses Projekt will das erkrankte Kind in den Mittelpunkt stellen, um es kind-, situations- und zeitgerecht zu informieren. Gerade bei chronisch kranken Kindern mit langwierigen Behandlungen ist ein Verständnis ihrer Erkrankung eine unabdingbare Voraussetzung, um eine wirksame Behandlung durchzuführen. Dies gilt sowohl für den Klinikaufenthalt, als auch für die anschließende Zeit zu Hause. Es ist sehr wichtig, dass die Patient:Innen regelmäßig bestimmte Werte dokumentieren, ihren Medikamentenplan einhalten und Vitalwerte überwachen.

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Wie etabliert man UX in klassischen Großkonzernen? Ein Interview mit Thomas Immich

Thomas Immich

 

Oft sollen bereits langjährig vorhandene Prozesse bei Großkonzernen in ein neues digitales Kundenerlebnis transformiert werden. Das Ergebnis soll intuitiv sein, Spaß machen und eventuelle Eintrittsbarrieren eliminieren. Kannst du kurz schildern, wie ihr bei einer solchen Aufgabenstellung vorgeht?

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Das Gamification Projekt MightyU – Ihr fragt, wir Antworten

Thomas Immich

MightyU Logo Color mobile

MightyU ist ein außergewöhnliches Forschungsprojekt für Kinder mit Infantiler Cerebralparese, kurz: ICP oder auch CP. ICP ist eine chronische Bewegungsstörung, die durch eine frühkindliche Hirnschädigung ausgelöst wird. Mit den Ansätzen der Gamification und Virtual Reality möchte MightyU erreichen, dass die betroffenen Kinder und Jugendlichen ihre Therapieübungen spielerischer und selbstständiger zu Hause durchführen können. Geschäftsführer Thomas Immich beantwortete in einem kurzen Fragen-Antwort-Interview, wichtige Fragen zum Forschungsprojekt:

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5 Dinge, die man tun sollte wenn man sich mit UX beschäftigt – Entscheidungen, die eine sinnvolle UX Strategie ermöglichen.

Clemens Lutsch

Teil 1 dieses Beitrags beleuchtete einige Punkte, mit denen sich eine gute UX Strategie im Unternehmen wunderbar verhindern lässt. Teil 2 widmet sich nun den Themen, die eine gute UX Strategie unterstützen.  Die Top 5 Dinge, die man tun sollte, um eine nachhaltige UX Strategie zu ermöglichen, sind nicht von der Größe des Unternehmens oder eines Projekts abhängig. Sie lassen sich auch nicht auf eine spezifische Industrie oder Branche beschränken.

Jedes dieser 5 Dinge basiert auf real vorgefundenen Situationen in realen Teams und realen Unternehmen. Eventuelle Ähnlichkeiten mit bekannten Situationen oder ein Wiedererkennen sind daher nicht auszuschließen.

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5 Dinge, die man besser lassen sollte wenn man sich mit UX beschäftigt – Entscheidungen, die eine sinnvolle UX Strategie unmöglich machen

Clemens Lutsch
Clemens Lutsch
30. Juni 2020

Warning UX - Don't try this at home

Es ist heutzutage naheliegend für ein Unternehmen, sich dem Thema User Experience zu nähern und zu versuchen, die Vorteile des „Human-centred Design“ – des menschzentrierten Ansatzes, im Rahmen einer UX Strategie in die eigene Organisation zu übernehmen. Die Natur des Themenfeldes, das durch einen neuartigen Denkansatz sowohl technische wie auch gestalterische und analytische Domänen vereint, bedingt jedoch recht häufig ein organisatorisches Sodbrennen… denn so recht weiß das Management oft nicht, wo genau man denn solch eine Expertise beheimatet. Und selbst wenn man ein Zuhause für UX in der Organisation gefunden hat… wie soll damit umgegangen werden?

In dem ersten Teil des Beitrags geht es um 5 Dinge, die man besser lassen sollte, wenn man UX erfolgreich im Unternehmen einführen möchte. Jedes dieser 5 Dinge basiert auf real vorgefundenen Situationen in realen Teams und realen Unternehmen. Eine eventuell bemerkbare Ähnlichkeit mit bekannten Situationen oder ein Wiedererkennen sind daher nicht auszuschließen?

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Charakter Design für Games am Beispiel von MightyU

Frederic Frieß
Frederic Friess
9. April 2020

In diesem Blogartikel wollen wir zeigen, welche Schritte notwendig sind, um einen Charakter in einem Spiel zu entwerfen. Als Beispiel dient das Forschungsprojekt MightyU, welches sich mit der Entwicklung einer spielerischen Anwendung zur Therapieunterstützung von Kindern und Jugendlichen mit infantiler Cerebralparese (ICP) beschäftigt.

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UX Analyse anhand von Nutzungsdaten – Wie Big Data hilft, die Usability von Anwendungen zu optimieren

Analytics Graphs

Big Data gilt als das Trendthema der Digitalisierung. Manche behaupten sogar, Daten seien das neue Gold. Doch Nutzungsdaten sind ein bislang selten gehobener Schatz, um die Usability mit quantitativen Methoden zu analysieren. Welche Möglichkeiten gibt es, mit Nutzungsdaten UX messbar zu verbessern und Product Owner in ihren Entscheidungen zu unterstützen?  Erhalten Sie einen ersten Überblick über die Analyse von Nutzungsdaten in meinem Blogartikel. weiter lesen…

Herausforderungen der klassischen Usability Test Methoden und wie wir sie lösen

Nora Wolfsheim
Nora Wolfsheim
20. Dezember 2019

Usability Test Szenario

Einführung

Ein, in meinen Augen positiver Trend ist, dass Firmen immer häufiger ihre potenziellen Nutzer in die Entwicklung mit einbeziehen wollen. Dies kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise geschehen: Das Spektrum reicht von Marktforschungs-Interviews, über Datenanalyse von Websites bis hin zu verschiedenen Usability Test Methoden. Testing ist besonders wichtig, um intensivere und detailliertere Informationen zu den Probleme und vor allem den User Needs zu bekommen. Allerdings ist gerade bei Usability Tests häufig zu beobachten, dass diese erst zum Einsatz kommen, wenn Prototypen bereits stark ausgereift sind. Diese sind dann häufig schwergewichtige Usability Tests, in denen mit möglichst vielen Teilnehmern alles überprüft werden soll. Der späte Zeitpunkt der Tests führt dazu, dass daraus resultierende Anpassungen hohe Entwicklungsaufwände mit sich bringen, da der Großteil der Anwendung schon implementiert ist. Änderungen an Konzepten sind dahingegen weniger komplex. Gerade beim rein Screen basierten testen, bei dem die User-Needs außen vor gelassen werden, kann es passieren, dass die Entwicklung fast von vorne begonnen werden muss. Dabei sollte eine komplette Fehlausrichtung der Anwendung mit den richtigen User-Needs erst gar nicht vorkommen. Unternehmen werden also vor eine ganze Reihe von Herausforderungen gestellt, wenn der User in UX nicht zu kurz kommen soll.

Ich möchte in diesen Beitrag zeigen, wie wir diese Herausforderungen lösen und bereits früh im Projekt potenzielle Nutzern durch verschiedene Testmethoden mit einbeziehen und damit eine Basis für die weitere Entwicklung schaffen.

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UX & Game Thinking: Game Changer für die Autoindustrie?

Roman Rackwitz
Roman Rackwitz
12. November 2019

Podcast "Der Flaneur Digital Business People" Visual

Am 12. Dezember 2018 hörte ich ein Interview von Dr. Carsten Breitfeld, einem Experten für elektrische Mobilität und Co-Gründer & CEO der Firma BYTON, die es sich zum Ziel gesetzt hat Autos in smarte Devices zu wandeln. Er war zu Gast beim Podcast „Der Flaneur“, welcher live auf der Websummit Konferenz 2018 in Lissabon aufgezeichnet wurde.

Dr. Breitfeld verbrachte die letzten 20 Jahre bei BMW und war dort verantwortlich für die Division Chassis Entwicklung, Corporate Strategy und mehr. Bevor er BYTON gründete, war Dr. Carsten Breitfeld auch Vice President & Head of Vehicle Program des i8 bei der BMW Gruppe.

Während man dem Podcast zuhört, kann man seine Vision erkennen, dass Autos in Zukunft smarte Plattformen für Services auf Rädern sein werden. Denn wenn Autos immer autonomer werden, wollen die Menschen, die in den Autos sitzen unterhalten und beschäftigt werden. Das ist es, wo BYTON sein Geschäftsfeld sieht und wo wohl ein Großteil seines Umsatzes herkommen wird: durch angebotene Services und weniger durch den eigentlichen Verkauf der Autos.

Ex BMW Entwickler des Byton startup

Dr. Carsten Breitfeld

 

 

 

„Man muss sich die Frage beantworten: Was machen die Leute eigentlich die ganze Zeit in einem autonom fahrenden Auto?“

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