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Von UX Design zu UX Modellierung – Die Schärfung eines Rollenbildes geht weiter

Thomas Immich

UX Discovery

Ich hatte vor kurzem den Artikel UX Design ist tot – lang lebe UX Design veröffentlicht und darin beschrieben, warum ich ein neues Verständnis der Rolle UX Designer*in für dringend nötig halte. Mein Aufruf war damals:

Lasst uns gemeinsam die Rolle ‚UX Designer*in‘ modernisieren, um die digitalisierte Welt von Morgen mit besseren Produkten und Services ein kleines Stück besser zu machen.

Ein Grund für den Aufruf war, dass mir auch nach vielen Jahren in der Branche der Abstand zwischen UX Designer*innen und Software Ingenieur*innen immer noch zu groß erschien. Ich habe daraufhin glücklicherweise jede Menge Input von anderen professionellen UX & CX oder Digital Design Professionals, Software Engineers oder – generell – Produktschaffenden bekommen. Dafür vielen Dank, denn es gab mir die Möglichkeit, meine Gedanken zur Rolle ‚UX Designer*in‘ weiter zu schärfen. weiter lesen…

Was ist Gamification? Definition und Beispiele aus der Praxis

Thomas Immich
Thomas Immich
25. Juni 2021

Unter Gamification versteht man die „Anwendung spieltypischer Elemente in einem spielfremden Kontext“. Gamification ist dabei keinesfalls gleichzusetzen mit herkömmlichen Anreiz- oder Belohnungssystemen. Bei einer Belohnung handelt es sich lediglich um einen „externen Trigger“, einen manuellen Anstoß also, der jemanden dazu bringen soll, eine Aktion durchzuführen. Beispielsweise bezahlt eine Krankenversicherung eine Prämie, wenn sich der Mandant häufiger bewegt. Fällt dieser externe Trigger jedoch weg, wird die Person sehr wahrscheinlich auch die Aktion – also das gesundheitsbewusste Verhalten – nicht mehr fortführen. Die Person war lediglich „extrinsisch motiviert“. weiter lesen…

UX Design ist tot. Lang lebe UX Design.

Thomas Immich

Designer Illustration

Der Start eines neuen UX Designer Rollenbildes.

Vieles ist passiert … und auch wieder nicht

Ich bin nun wirklich schon eine ganze Weile in der sogenannten UX Szene unterwegs. Ich leite als Inhaber und Geschäftsführer von Centigrade seit über 15 Jahren eines der erfolgreichsten UX Unternehmen in Deutschland. Aber seit ich vor 20 Jahren von der Videospiele-Entwicklung in den damals noch Usability und User Interface Design genannten Bereich gearbeitet habe, hat sich eigentlich gar nicht viel verändert. Klar – neue Tools sind entstanden und wieder verschwunden. Methoden wurden gehypt und dann durch angeblich noch bessere Methoden abgelöst. Die Endgeräte und Gestaltungsmöglichkeiten sind zahlreicher geworden und irgendwie redet auch keiner mehr vom Pixeln, weil sich das spätestens mit 4K Monitoren erledigt hatte. weiter lesen…

Industrie 4.0 und der Faktor Mensch: Thomas Immich im Interview

Thomas Immich
Thomas Immich
26. April 2021

Rampf HMI Dosieranlagen Industrie 4.0

Die Umgestaltung einer traditionellen Industrieanlage hin zur „Smart Factory“ stellt Unternehmen in vielerlei Hinsicht vor große Herausforderungen. Einer der wichtigsten Aspekte neben der Entwicklung und Implementierung neuer Prozesse sowie IoT-fähiger Produktionsanlagen ist der Faktor Mensch. Es gibt eine Vielzahl von Schulungen und Weiterbildungen, die Mitarbeiter für die Maschinen fit machen sollen. Wir bei Centigrade gehen einen anderen Weg und entwickeln User Interfaces, die Maschinen für die Mitarbeiter fit machen. Unser Geschäftsführer Thomas Immich erläutert im Interview, warum Industrie 4.0 mehr ist als neue, vernetzte Maschinen und warum die Schnittstelle Mensch-Maschine neu gedacht werden muss. weiter lesen…

Einführung in das Projekt LOUISA

Britta Karn
Britta Karn
11. Februar 2021

Worum geht es im LOUISA Projekt?

Das LOUISA Projekt wurde vom Zentrum für Kinder- & Jugendmedizin des Universitätsklinikums Essen und der Stiftung Universitätsmedizin Essen ins Leben gerufen. Im Krankenhausalltag sind oft die Erziehungsberechtigten von erkrankten Kindern die ersten Ansprechpartner, wenn es um Erklärung und Aufklärung zu komplexen Maßnahmen oder Erkrankungen geht. Dieses Projekt will das erkrankte Kind in den Mittelpunkt stellen, um es kind-, situations- und zeitgerecht zu informieren. Gerade bei chronisch kranken Kindern mit langwierigen Behandlungen ist ein Verständnis ihrer Erkrankung eine unabdingbare Voraussetzung, um eine wirksame Behandlung durchzuführen. Dies gilt sowohl für den Klinikaufenthalt, als auch für die anschließende Zeit zu Hause. Es ist sehr wichtig, dass die Patient:Innen regelmäßig bestimmte Werte dokumentieren, ihren Medikamentenplan einhalten und Vitalwerte überwachen.

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Wie etabliert man UX in klassischen Großkonzernen? Ein Interview mit Thomas Immich

Thomas Immich

 

Oft sollen bereits langjährig vorhandene Prozesse bei Großkonzernen in ein neues digitales Kundenerlebnis transformiert werden. Das Ergebnis soll intuitiv sein, Spaß machen und eventuelle Eintrittsbarrieren eliminieren. Kannst du kurz schildern, wie ihr bei einer solchen Aufgabenstellung vorgeht?

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Das Gamification Projekt MightyU – Ihr fragt, wir Antworten

Thomas Immich

MightyU Logo Color mobile

MightyU ist ein außergewöhnliches Forschungsprojekt für Kinder mit Infantiler Cerebralparese, kurz: ICP oder auch CP. ICP ist eine chronische Bewegungsstörung, die durch eine frühkindliche Hirnschädigung ausgelöst wird. Mit den Ansätzen der Gamification und Virtual Reality möchte MightyU erreichen, dass die betroffenen Kinder und Jugendlichen ihre Therapieübungen spielerischer und selbstständiger zu Hause durchführen können. Geschäftsführer Thomas Immich beantwortete in einem kurzen Fragen-Antwort-Interview, wichtige Fragen zum Forschungsprojekt:

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5 Dinge, die man tun sollte wenn man sich mit UX beschäftigt – Entscheidungen, die eine sinnvolle UX Strategie ermöglichen.

Clemens Lutsch

Teil 1 dieses Beitrags beleuchtete einige Punkte, mit denen sich eine gute UX Strategie im Unternehmen wunderbar verhindern lässt. Teil 2 widmet sich nun den Themen, die eine gute UX Strategie unterstützen.  Die Top 5 Dinge, die man tun sollte, um eine nachhaltige UX Strategie zu ermöglichen, sind nicht von der Größe des Unternehmens oder eines Projekts abhängig. Sie lassen sich auch nicht auf eine spezifische Industrie oder Branche beschränken.

Jedes dieser 5 Dinge basiert auf real vorgefundenen Situationen in realen Teams und realen Unternehmen. Eventuelle Ähnlichkeiten mit bekannten Situationen oder ein Wiedererkennen sind daher nicht auszuschließen.

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