
Wer hätte nicht gerne einen „Bob der Baumeister“ für die eigenen vier Wände, der sofort auf den Plan tritt, wenn hier mal was bröckelt oder da mal was schimmelt. Solche Macher sind schwer zu kriegen und selbst die Band „Das Lumpenpack“ besingt ihre Enttäuschung darüber nur Pädagogen, statt Handwerker im Freundeskreis zu haben.
So ist es beim Häuslebau… aber wie ist das bei der Software-Entwicklung? Auch Software Engineers sind bekanntermaßen schwer zu kriegen, und wenn man einmal in die Fänge von SAP geraten ist, kriegt man vielleicht noch seine Fachkraft, darf aber für jedes noch so simple Feature richtig viel Geld abdrücken.
Doch das ändert sich gerade massiv wegen KI.
Plötzlich kann dank KI vermeintlich jeder coden und es werden Entwickler – insbesondere Juniors – vor die Tür gesetzt, um von einem arbeitswilligen und allseits verfügbaren KI-Agenten abgelöst zu werden. Jensen Huang ruft sogar das Ende der Informatik aus und sagt ganz unverhohlen:
„IT-Teams will become HR departments of AI.“
Egal ob Jensen Huang recht behalten wird oder nicht: es ändert sich genug, um sich einer recht alten Frage auf neue Weise zu nähern, die auch den ein oder anderen Häuslebauer sicherlich schon beschäftigt hat:
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