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Die Wahrheit ist Schwarz auf Weiß

Schwarzer Text auf weißem Hintergrund ist glaubwürdig. Fakten sind Schwarz auf Weiß. Schwarz auf Weiß wird gedruckt und auf Bildschirmen angezeigt. Die Wahrheit ist Schwarz auf Weiß – bis auf die Ausnahmen. Beim Programmieren ist die Wahrheit Weiß auf Schwarz. Und in der Schule stand die Wahrheit Weiß auf Schwarz an der Tafel. Diese Ausnahmen haben Gründe,  genauso wie es Gründe für die Regel gibt. Einige für Interface Designer interessante Gründe habe ich hier gesammelt.

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Developer Open Space 2014 in Leipzig

Jörg Preiß
4. Dezember 2014
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Sessionplanung

Am 17.10.2014 war es endlich wieder soweit. Nachdem ich die letzten beiden Male pausiert hatte, wollte ich dieses Jahr wieder drei aufregende und anregende Tage in Leipzig verbringen. Am vorhergehenden Workshop-Tag konnte ich leider nicht teilnehmen. Nach knapp sechs Stunden Anfahrt und einem arbeitsreichen Tag fiel ich abends nur noch erschöpft in mein Hotelbett. Dafür war ich am darauffolgenden Samstag früh auf den Beinen und konnte ausgeschlafen an der Session-Planung teilnehmen.

Im Vorfeld wies Torsten Weber, Mitorganisator des Open Spaces, darauf hin, dass viele Neulinge dabei sein werden. Ich versprach mir davon frischen Wind und neue Gedanken. Andere befürchteten das Aufkochen bereits abgehakter Themen. Davon war zwar nichts zu spüren, dennoch verlief die Session-Planung insgesamt etwas zäh in diesem Jahr.

In diesem Jahr waren hauptsächlich Themen aus dem Umfeld der Entwicklung zu finden. So waren beispielsweise Kreativitätstechniken, Docker oder Rechte und Pflichten für Selbständige Bestandteil einiger Sessions. Auch technische Themen waren vertreten, wie Wearables&Smarthome, Sensorik bei autonomen Robotern und Kinect 2.0. Entwicklung selbst war Thema bei einer Einführung zu Angular JS, Haskell oder der Rails Disco. Ich selbst habe in einer Session XamlBoard – das Centigrade-eigene Tool für die Verwaltung von Xaml-Ressourcen – vorgestellt. Eine komplette Übersicht über alle Themen findet sich hier

Seit meinem letzten Besuch wurde der .NET Open Space umbenannt in Developer Open Space, um der Vielzahl an .NET-fernen Themen Rechnung zu tragen. Das Ziel einer technologieunabhängigen „Unkonferenz“ wurde dieses Jahr definitiv erreicht: Zwar zögerlich und mit Respekt vor der Menge gab sich ein Java-Entwickler als solcher zu erkennen. Er wurde jedoch respektvoller aufgenommen als Frank, der um Hilfe bei Performanceproblemen mit WCF bat – und sich zunächst mit schallendem Gelächter begnügen musste. Nichtsdestotrotz wurde Franks Problem in einer eigenen Session diskutiert. Im folgenden gehe ich auf die von mir besuchten Session ein.

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Und nebenbei die (Um)Welt retten – Eine Gamification Masterarbeit bei Centigrade

Sebastian Korbas
21. Oktober 2014

„Wir suchen immer engagierte Studenten, denen wir interessante Diplomarbeits- oder Praxissemesterthemen bieten können.“ – So frohlockt die Centigrade Website, wenn man sich als Brancheninteressierter in der Rubrik Jobs umschaut. Ein Ruf, dem ein angehender Absolvent zum Ende seines Studiums hin nur schwer widerstehen kann. Vor allem, wenn wie in meinem Falle mit dem Standort Nord-West noch eine besondere räumliche Nähe zu diversen Fachhochschulen und Universitäten des Ruhrgebiets vorhanden ist.

So begab es sich, dass auch ich meinen Weg zur Centigrade GmbH fand und nun meine Masterarbeit im Rahmen einer Kooperation mit dem Lehrstuhl „Interactive Systems“ der Universität Duisburg-Essen schreiben werde. Nach einem gemeinsamen Treffen aller Parteien wurde man sich schnell auf ein Titelthema einig, das mehrere sowohl für den Lehrstuhl als auch für Centigrade relevante Themen in sich vereint:

„Konzeption und Umsetzung eines Gamification Designs unter Berücksichtigung verschiedener Play-Personas“

Gegenstand meiner Arbeit wird es sein, zunächst eine quantitative Studie durchzuführen, um damit basierend auf den klassischen (Video-)Spielertypen nach Bartle relevante Nutzer und deren spielerische Motivatoren zu identifizieren. Daraus ergeben sich in Kombination mit demografischen Daten wie etwa Alter, Geschlecht, Beruf und Haushaltsgröße ein oder mehrere hypothetische Nutzer (Personas), auf die dann im folgenden Schritt ein Gamification-Design zugeschnitten werden kann. Der Anwendungskontext wird hierzu der Prototyp einer Mobile App sein, die im Rahmen der Energiewende einen langfristig nachhaltigeren Umgang mit Energie bei den Nutzern fördern soll. Das klingt für mich nach einer aktuellen und spannenden Angelegenheit!

Wer ebenfalls an einer Abschlussarbeit bei Centigrade interessiert ist oder schon eine konkrete Idee hat, die ins weite Feld der User Interfaces passt, kann sich jederzeit unter jobs@centigrade.de bewerben.

Übrigens: Für weitergehend Interessierte könnte mein Instagram-Account (#appshamrock) einen Blick wert sein! Dort wird über Zwischenergebnisse meiner Masterarbeit und Einblicke zum Gamification-Designprozess sowie der Prototypen-Entwicklung berichtet.

Von Wissenschaft und Bayrischen Bierempfängen – Besuch der „Mensch und Computer 2014“ in München

Laura Festl
Laura Festl
17. September 2014

Was ist Ästhetik und wie können wir sie erfassen? Können Usability Tests unmoderiert, aus der Ferne  durchgeführt werden, um Zeit und Kosten zu ersparen? Und was geschieht eigentlich mit einem Facebook-Profil, wenn sein Nutzer stirbt? Diesen und weiteren spannenden Fragen rund um Mensch-Computer-Interaktion, User Experience und Usability widmete sich die diesjährige Konferenz Mensch und Computer 2014, die in den Räumen der Ludwig-Maximilians-Universität München stattfand. weiter lesen…

Unkommunikativ – brauche ich wirklich eine Smartwatch? (Pebble Review)

Tobias Gölzer
31. August 2014

Die Zeiten haben sich geändert. Früher, zu Schulzeiten, bevor Smartphones den Markt überfluteten, war ich ohne Uhr quasi nackt. Das wichtigste Accessoire war gleichzeitig irgendwie auch Statussymbol und durfte eigentlich nie fehlen. Vielleicht hundert Mal am Tag schaute ich, bewusst oder unbewusst, auf die Uhr. Wenn ich morgens aus dem Haus ging und selbige aus irgendeinem Grund zu Hause vergessen hatte, lief ich den ganzen Tag mit dem Gefühl durch die Welt, dass irgendetwas Wichtiges fehlt.

Und dann bekam ich das erste Smartphone. weiter lesen…

Spieleentwicklung rocks! Softwareentwicklung sucks?

Günter Pellner
Günter Pellner
31. Juli 2014

Videospiele bereichern unser kulturelles Umfeld. Durch fortschreitende Technik werden Spiele immer realistischer und somit einnehmender. Texte, Skulpturen, Bilder, Musik und Filme haben leider nicht dieselben Möglichkeiten um den Rezipienten in eine andere Welt eintauchen,– also eine „Immersion“ stattfinden zu lassen (zumindest nicht drogenfrei). Aus diesem Grund ist die Entwicklung von Spielen für viele ein absoluter Traumberuf. Die Bedingungen und Voraussetzungen sind jedoch – zumindest in Deutschland – weniger traumhaft als die Medien suggerieren.

In diesem Artikel möchte ich einen Vergleich ziehen zwischen Spiele- und Anwendungsentwicklung und aufzeigen, dass seriöse Softwareentwicklung ebenso großen Spaß machen kann. weiter lesen…

Not Lost in Translation – Von Icons und Dolmetschern

David Patrizi
David Patrizi
30. Juni 2014

Icons sind mein täglich Brot – von universell einsetzbaren Home Icons in verschiedenen Stilen bis hin zu fachspezifischen Icons für die Verkabelung von elektrischen Relais in Umspannwerken habe ich schon vieles gestaltet. Vor kurzem erfuhr ich, dass auch Dolmetscher Symbole verwenden, um Bedeutungen schnell festhalten und später wieder abrufen zu können. Ich nutzte die Gelegenheit, um einen Schritt zurückzutreten und mir nochmal genauer anzusehen, wo das wunderbare Mittel der Symbolik sonst so zum Einsatz kommt.
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Gamification: Kritische Betrachtung in den Medien

Jörg Niesenhaus
18. Februar 2014

In den letzten Wochen wurde das Thema Gamification von verschiedenen Massenmedien (u.a. Spiegel Online, TAZ, FAZ) aufgegriffen und dabei in vielen Fällen sehr kritisch hinterfragt.

Auch die Berichterstattung im Rahmen des GamificationDays in Köln, an dem ich mich mit einem Vortrag zu Gamification in der industriellen Fertigung beteiligte, setzte sich kritisch mit dem Thema auseinander.

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Evaluation der Game Experience von „Need for Speed: Rivals”

Jörg Niesenhaus
20. Januar 2014

Im Dezember führte Centigrade für Electronic Arts – seines Zeichens einer der weltweit größten Hersteller und Publisher von Computer- und Videospielen – eine Evaluation des Rennspiels „Need for Speed: Rivals“ durch. Im Fokus stand die Erfassung und Analyse des Spielerlebnisses (Game Experience) unter Berücksichtigung unterschiedlicher Spielsituationen.

Aufgrund der großen Erfahrung in der Evaluation von Computer- und Videospielen wurde diese Pilotstudie vom Centigrade-Team Nord-West unter Leitung von Jörg Niesenhaus durchgeführt. Dies geschah in enger Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule in Köln, die über ein modernes Interaktionslabor verfügt und mit Dr. Carsten Möller einen weiteren Experten für die Evaluation interaktiver Unterhaltung aufweist.
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Es wird Zeit E-Mail Software umzugestalten

Andreas Burghart
1. Dezember 2013

In letzter Zeit sind einige neue E-Mail Programme erschienen. Unibox, Airmail, Mail Pilot und andere bieten überzeugendes visuelles Design, erhöhten „Joy Of Use“ und spannende Interaktionskonzepte.
Am vielversprechendsten finde ich dabei den personenzentrierten Ansatz von Unibox. Als Sortierungsprinzip werden Ordnerhierarchien durch eine Struktur ersetzt, die sich an den eigenen Kontakten (Freunde, Arbeitskollegen, etc.) orientiert, was dazu führt, dass E-Mails schneller gefunden werden können. Auch vergisst man dadurch fast, dass es sich um E-Mails handelt – es fühlt sich vielmehr wie eine Konversation zwischen zwei Personen an. Ich frage mich, warum nicht schon früher jemand auf dieses Konzept gekommen ist.

Die Redesigns haben mich dazu inspiriert, E-Mail Clients genauer zu betrachten und eigene Konzepte vorzustellen.
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Industrie 4.0: Gamification in der industriellen Fertigung

Jörg Niesenhaus
18. November 2013

Bereits im Juli haben wir uns an dieser Stelle mit den Potenzialen und Herausforderungen von Gamification befasst und den Prozess zur Integration von Gamification-Methoden diskutiert. In diesem Zuge haben wir dargestellt, dass eine ausführliche Analyse der bestehenden Prozesse und daran angepasste Gamification-Mechanismen die Erfolgschancen erhöhen – beispielsweise eine Steigerung der Effizienz oder der Mitarbeiterzufriedenheit herbeiführen können.

In diesem Blogbeitrag wollen wir uns vor dem Hintergrund des aktuellen Industrie 4.0 Trends stärker dem Anwendungsfeld der industriellen Fertigung widmen und diskutieren, welche Rolle Gamification-Methoden in diesem Umfeld spielen können und welche spezifischen Anforderungen an sie gestellt werden.

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Alles beginnt mit einem guten Gespräch. Lassen Sie uns daher gemeinsam über Möglichkeiten für Ihre digitale Produktentwicklung sprechen. Wir sind gespannt auf Ihre Anfrage.

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